Gran Canaria: Ein Kontinent im Miniaturformat
Gran Canaria wird nicht umsonst "Miniaturkontinent" genannt: Innerhalb weniger Autostunden wechseln sich Sanddünen, Pinienwälder, tiefe Schluchten und subtropische Küstenorte ab. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und ihr Zentrum, der Roque Nublo, thront wie ein steinerner Wächter über allem. Wer über den Süden mit seinen Hotelanlagen hinausblickt, findet im Inselinneren noch ein sehr ursprüngliches, bäuerlich geprägtes Kanaren.
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Dunas de Maspalomas
Das gut 400 Hektar große Dünenfeld an der Südspitze wirkt wie eine Sahara am Atlantik und grenzt direkt an Strand und Leuchtturm.
Roque Nublo
Der 80 Meter hohe Basaltfelsen im Inselinneren ist das inoffizielle Wahrzeichen Gran Canarias, umgeben von Kiefernwäldern und Panoramablicken bis zum Teide.
Vegueta, Las Palmas
Die historische Altstadt der Inselhauptstadt mit der Kathedrale Santa Ana, dem Geburtshaus von Kolumbus und engen kolonialen Gassen.
Playa de Las Canteras
Einer der schönsten Stadtstrände Europas, drei Kilometer lang, mit vorgelagertem Riff, das ihn fast überall ruhig und familienfreundlich macht.
Barranco de Guayadeque
Eine tief eingeschnittene Schlucht mit noch bewohnten Höhlenhäusern und einem in den Fels gehauenen Restaurant.
Puerto de Mogán
Ein pastellfarbener Fischer- und Yachthafenort mit Kanälen, der auch 'Klein-Venedig' genannt wird, samstags mit großem Markt.
Caldera de Bandama
Ein gut erhaltener Vulkankrater nahe Las Palmas mit Wanderweg am Kraterrand und Blick hinunter auf die bewirtschaftete Talsohle.
Ein Tag in Gran Canaria
Essen & Trinken
Die kanarische Küche ist bodenständig, geprägt von Fisch, Kartoffeln und Produkten aus dem vulkanischen Hochland.
Dank ausgeglichenem Klima ist Gran Canaria ganzjährig ein Ziel, ideal sind aber März bis Mai und September bis November, wenn es warm, aber nicht überlaufen ist. Im Hochsommer kann der Calima, ein heißer Saharawind mit Sandschleier, die Sicht trüben.
Ein Mietwagen lohnt sich, da viele der schönsten Orte im Bergland nur mit eigenem Fahrzeug gut erreichbar sind. In und zwischen den größeren Küstenorten sowie nach Las Palmas verkehren zudem zuverlässige Global-Überlandbusse.
Fahrt frühmorgens zum Roque Nublo, denn ab Mittag ziehen oft Wolken vom Meer ins Inselinnere und verdecken die Aussicht, die am frühen Vormittag meist noch glasklar ist.
Häufig gestellte Fragen
Braucht man auf Gran Canaria einen Mietwagen?+
Für die Küstenorte im Süden reichen Busse aus, doch das Bergland mit Roque Nublo und Bergdörfern erschließt sich am besten mit einem Mietwagen.
Wie viele Tage sollte man für Gran Canaria einplanen?+
Für Strand, Hauptstadt und eine Rundfahrt durchs Inselinnere sind mindestens sieben Tage empfehlenswert, mit mehr Zeit lassen sich auch abgelegene Dörfer im Norden entdecken.
Ist Gran Canaria auch im Winter warm genug zum Baden?+
Ja, dank des Golfstroms liegen die Wassertemperaturen selbst im Januar meist um 19 bis 20 Grad, was viele Nordeuropäer als Winterziel schätzen.
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