Hallstatt: Das Salzkammergut-Dorf, das aussieht wie gemalt
Hallstatt klemmt sich zwischen Steilhang und Hallstätter See so eng, dass die Häuser fast im Wasser stehen – kein Wunder, dass der Ort zum Unesco-Welterbe zählt und auf unzähligen Postkarten landet. Seit über 7000 Jahren wird hier oben am Berg Salz abgebaut, das dem Ort und ganzen Salzkammergut den Namen gab. Wer früh morgens oder spätabends kommt, erlebt ein völlig anderes, stilles Hallstatt jenseits der Tagesausflügler.
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Marktplatz
Kleiner, bunt gesäumter Platz mit dem Dreifaltigkeitssäule und Fassaden, die das klassische Hallstatt-Postkartenmotiv abgeben.
Salzwelten Hallstatt
Das älteste noch betriebene Salzbergwerk der Welt, erreichbar per Standseilbahn, mit Rutschen und Einblick in 7000 Jahre Bergbaugeschichte.
Beinhaus (Karner) bei St. Michael
Kleine Kapelle mit über 600 bemalten Schädeln – Zeugnis einer Zeit, als Platz auf dem Friedhof knapp war.
Katholische Pfarrkirche Hallstatt
Gotische Kirche über dem See mit spätgotischem Flügelaltar, direkt neben dem berühmten Friedhof.
Skywalk Hallstatt (Welterbeblick)
Aussichtsplattform an der Bergstation der Salzwelten mit freiem Blick über See, Dorf und Dachsteinmassiv.
Hallstätter See
Tiefblauer Bergsee, auf dem Elektroboote und traditionelle Fuhren verkehren – vom Wasser aus wirkt der Ort noch surrealer.
Wasserfall im Ortszentrum
Ein kleiner, mitten im Dorf tosender Wasserfall, an dem früher Mühlen und Hammerwerke betrieben wurden.
Ein Tag in Hallstatt
Essen & Trinken
Die Küche im Salzkammergut lebt von Fisch aus dem See und deftiger Berghüttenkost.
Mai, Juni und September bieten mildes Wetter und deutlich weniger Tagestouristen als der überlaufene Hochsommer; im Winter verwandelt Schnee den Ort in eine stille Postkartenkulisse, allerdings mit kürzeren Öffnungszeiten der Salzwelten.
Hallstatt selbst ist zu Fuß in 20 Minuten durchquerbar, Autos sind im Ortskern kaum erlaubt; Anreise erfolgt meist per Zug bis Hallstatt-Bahnhof gegenüber dem See mit anschließender Fähre, oder per Bus über die Bergstraße.
Steht vor Sonnenaufgang am Marktplatz oder an der berühmten Fotostelle am nördlichen Ortsrand – ab 9 Uhr treffen die Reisebusse mit Tagesgästen ein und die Gassen füllen sich komplett.
Häufige Fragen
Reicht ein Tag für Hallstatt?+
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Marktplatz, Salzwelten und Beinhaus reicht ein Tag, für ruhige Momente ohne Tagestouristen empfiehlt sich aber eine Übernachtung.
Wie kommt man am besten nach Hallstatt?+
Am entspanntesten reist man mit dem Zug bis zur Station Hallstatt am gegenüberliegenden Seeufer und nimmt dann die kurze Fähre über den See.
Ist Hallstatt im Sommer überlaufen?+
Ja, besonders von Mai bis September strömen tagsüber viele Reisegruppen in den kleinen Ort, weshalb sich ein früher Morgen oder späterer Nachmittag deutlich mehr lohnt.
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