Hongkong: Wo Wolkenkratzer auf Dschunken treffen
Hongkong ist eine Stadt der Gegensätze: Auf sieben Millionen Menschen kommen glitzernde Wolkenkratzer, dampfende Garküchen und grüne Wanderhügel, die man oft schon nach einer halben Stunde U-Bahn-Fahrt erreicht. Zwischen ehemaliger britischer Kolonialarchitektur, kantonesischer Küche und einem der dichtesten Nahverkehrsnetze der Welt entsteht ein Tempo, das man lieben oder hassen lernt. Wer sich darauf einlässt, entdeckt hinter der Skyline eine erstaunlich vielschichtige, sehr lokale Stadt.
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Victoria Peak
Der Hausberg der Stadt bietet den wohl bekanntesten Skyline-Blick Asiens, besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang. Hinauf geht es am schönsten mit der historischen Peak Tram.
Star Ferry
Die grün-weißen Fähren verkehren seit 1888 zwischen Hong Kong Island und Kowloon und bieten für wenige Dollar den günstigsten Blick auf die Skyline.
Symphony of Lights
Allabendliche Licht- und Lasershow über dem Victoria Harbour, am besten von der Tsim Sha Tsui Promenade aus zu sehen.
Man Mo Temple
Einer der ältesten Tempel der Stadt in Sheung Wan, bekannt für seine riesigen, von der Decke hängenden Räucherspiralen.
Temple Street Night Market
Nachtmarkt in Yau Ma Tei mit Streetfood-Ständen, Wahrsagern und einem lebendigen Gewirr aus Ständen bis spät in die Nacht.
Big Buddha (Tian Tan Buddha)
Die 34 Meter hohe Bronzestatue auf Lantau Island erreicht man über die spektakuläre Ngong Ping 360 Seilbahn.
Sham Shui Po
Traditionelles Arbeiterviertel in Kowloon mit Elektronikmärkten, Stoffhändlern und einer der besten Streetfood-Szenen der Stadt.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die kantonesische Küche Hongkongs lebt von Dampf, Wok-Hitze und jahrzehntealten Familienrezepten.
Oktober bis Dezember bringt trockenes, mildes Wetter und die beste Fernsicht von den Aussichtspunkten. Von Juni bis September ist es schwül-heiß mit Taifun-Risiko, während Januar und Februar kühl und oft neblig ausfallen.
Die MTR ist schnell, günstig und beschriftet auf Englisch, eine Octopus Card lohnt sich für U-Bahn, Busse, Fähren und sogar manche Geschäfte. Für kurze Strecken zwischen den Inseln sind die Star Ferry und die klassischen Straßenbahnen (Ding Ding) auf Hong Kong Island eine charmante Alternative.
Für die Symphony of Lights lohnt sich ein Platz auf der Kowloon-Seite der Promenade, da man von dort auf die beleuchtete Skyline von Hong Kong Island blickt statt umgekehrt.
Häufige Fragen
Braucht man ein Visum für Hongkong?+
Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger können für touristische Zwecke visumfrei bis zu 90 Tage bleiben.
Ist die Octopus Card notwendig?+
Nicht zwingend, aber sie spart Zeit und funktioniert für MTR, Busse, Fähren und viele Convenience Stores gleichermaßen.
Wie viele Tage braucht man für Hongkong?+
Drei bis vier Tage reichen für die wichtigsten Sights, mit mehr Zeit lohnen sich Ausflüge nach Lantau oder in die New Territories.
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