Hurghada: Rotes Meer, Riffe und Wüste am Rand der Sahara
Hurghada war einst ein verschlafenes Fischerdorf am Roten Meer und ist heute eines der größten Tauch- und Badezentren Ägyptens. Hinter der Hotelkulisse an der Küste beginnt sofort die Wüste, sodass sich Riff-Trips und Safaris zu den Beduinen problemlos an einem Tag kombinieren lassen. Wer hier ist, kommt vor allem wegen des Wassers: glasklar, warm und mit Riffen, die direkt vor der Küste beginnen.
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Giftun-Inseln
Zwei unbewohnte Inseln im Nationalpark mit puderweißen Stränden und Hausriffen, erreichbar per Tagesausflug per Boot.
El Mina Moschee
Die markante weiße Moschee direkt an der Marina von El Dahar, nachts beeindruckend beleuchtet und ein gutes Wahrzeichen der Altstadt.
Altstadt El Dahar
Der ursprüngliche Ortskern mit Basar, engen Gassen, Gewürzständen und deutlich authentischerer Atmosphäre als in den Hotelzonen.
Hurghada Grand Aquarium
Tunnelaquarium mit Haien, Rochen und Rotmeer-Fischarten, gute Alternative an windigen Tagen oder für Familien.
Sindbad Submarine
U-Boot-Ausflug, bei dem man Korallenriffe und Fischschwärme durch Bullaugen beobachtet, ohne selbst ins Wasser zu müssen.
Wüstensafari zu den Beduinen
Quad- oder Jeeptour ins Hinterland mit Sanddünen, Sonnenuntergang und Tee bei einer Beduinenfamilie.
Makadi Bay
Ruhigere Bucht südlich von Hurghada mit gut erhaltenem Riff direkt vor dem Strand, beliebt bei Schnorchlern.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche in Hurghada ist stark vom Roten Meer und der ägyptischen Landesküche geprägt, frischer Fisch trifft auf traditionelle Gerichte aus Kairo und Oberägypten.
Die angenehmste Reisezeit ist von Oktober bis April mit warmen, aber erträglichen Temperaturen um 25-30°C. Im Hochsommer (Juni bis August) klettert das Thermometer oft über 38°C, was für Wüstenausflüge zu heiß, für reine Strand- und Wasserferien aber dennoch machbar ist.
Innerhalb der Stadt und zwischen den Hotelzonen verkehren günstige Sammeltaxis (Mikrobusse) sowie normale Taxis, die man vorher verhandeln sollte. Für Ausflüge zu Riffen, Inseln oder in die Wüste bucht man am besten organisierte Touren direkt beim Hotel oder einem lokalen Anbieter.
Statt der überlaufenen Standardausflüge lohnt sich ein Tagesausflug mit einem kleineren Tauch- oder Schnorchelboot zu den Riffen bei Abu Ramada oder Careless Reef – deutlich ruhiger als die Massenboote zu den Giftun-Inseln und mit oft besserer Sicht.
Häufige Fragen
Braucht man in Hurghada ein Visum?+
Die meisten Reisenden benötigen ein Visum, das viele Nationalitäten bei Ankunft am Flughafen als Stempel kaufen können oder vorab online als E-Visum beantragen.
Ist Hurghada auch für Nichttaucher interessant?+
Ja, neben Tauchen gibt es Schnorcheltouren, Wüstensafaris, das Grand Aquarium und die U-Boot-Fahrt, sodass auch Nichttaucher viel erleben können.
Ist Leitungswasser in Hurghada trinkbar?+
Nein, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden, in Hotels und Läden ist abgefülltes Wasser überall günstig verfügbar.
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