Bodrum: Weißer Kalk, Windmühlen und die Ägäis vor der Tür
Bodrum ist nicht nur die Partymeile der türkischen Riviera, sondern eine weiß getünchte Hafenstadt mit einem der Sieben Weltwunder der Antike und einer Kreuzritterburg, die noch heute die Bucht dominiert. Zwischen Yachthafen, engen Gassen mit Bougainvillea und den ruhigeren Buchten der Halbinsel liegt eine Stadt, die Geschichte, Design-Hotels und einfache Fischtavernen erstaunlich unkompliziert zusammenbringt. Wer über die Hauptpromenade hinausschaut, findet ein anderes, langsameres Bodrum.
Eine Route Stunde für Stunde mit echten Orten und Karte — kostenlos in Telegram, in etwa einer Minute 👉
✈ Jetzt weiterplanen →Sehenswürdigkeiten
Bodrum-Burg (Castle of St. Peter)
Die von den Johannitern erbaute Festung aus dem 15. Jahrhundert thront direkt am Hafen und beherbergt heute das Museum für Unterwasserarchäologie.
Mausoleum von Halikarnassos
Die spärlichen Reste eines der sieben antiken Weltwunder, des Grabmals für König Mausolos, liegen mitten in der Stadt und geben einen Eindruck von seiner einstigen Größe.
Antikes Theater von Halikarnassos
Ein gut erhaltenes griechisches Theater am Hang oberhalb der Stadt mit Blick über die Bucht bis zur Burg.
Windmühlenhügel (Gümbet-Straße)
Eine Reihe verfallener Steinwindmühlen auf einem Hügel am Stadtrand, beliebt für Sonnenuntergangsfotos über der Ägäis.
Gümüşlük
Ruhiger Fischerort auf der Halbinsel über den Ruinen des antiken Myndos, bekannt für Tavernen mit den Füßen im Sand.
Yachthafen und Bodrum-Marina
Die Flaniermeile mit Segelbooten, klassischen Gulets und Cafés, Ausgangspunkt für Tagestouren entlang der Küste.
Türkbükü
Die mondäne Bucht der Halbinsel mit Beach-Clubs und Design-Hotels, oft als das ägäische Saint-Tropez bezeichnet.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche Bodrums ist geprägt von der Ägäis: viel Olivenöl, wilde Kräuter und frischer Fisch direkt aus der Bucht.
Am angenehmsten sind Mai, Juni und September, wenn das Meer bereits warm, die Hitze aber erträglicher und die Halbinsel weniger überlaufen ist. Juli und August sind heiß und bei türkischen wie internationalen Urlaubern am stärksten gebucht.
Die Stadt selbst lässt sich gut zu Fuß erkunden, für die weitläufige Halbinsel mit Orten wie Türkbükü, Yalıkavak oder Gümüşlük empfehlen sich Mietwagen, Dolmuş-Minibusse oder Taxis. Zwischen den Küstenorten verkehren im Sommer zusätzlich kleine Boote und Wassertaxis.
Statt der überlaufenen Beach-Clubs an der Hauptbucht lohnt sich ein Abend in Gümüşlük: dort ist bei Sonnenuntergang per Stadtverordnung sogar der Autoverkehr an der Uferpromenade eingeschränkt, damit man in Ruhe am Wasser sitzen kann.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Bodrum?+
Für Stadt, Burg und Mausoleum reichen zwei Tage, für einen Abstecher auf die Halbinsel mit Türkbükü und Gümüşlük sollte man mindestens vier bis fünf Tage einplanen.
Ist Bodrum auch abseits des Nachtlebens interessant?+
Ja, Kreuzritterburg, antikes Theater und die ruhigeren Buchten wie Gümüşlük zeigen ein historisches und entspanntes Bodrum jenseits der bekannten Clubs.
Wie kommt man am besten von Bodrum zu den Buchten der Halbinsel?+
Mietwagen bieten die größte Flexibilität, günstige Dolmuş-Minibusse verbinden die wichtigsten Orte, und im Sommer fahren zusätzlich Boote zwischen den Küstenorten.
Praktisch für die Reise
Bereit für Bodrum?
Finde jetzt passende Unterkünfte zwischen Marina, Burg und den Buchten der Halbinsel.
✈ Telegram →