Budva: Wo die venezianische Altstadt auf Montenegros Partystrände trifft
Budva ist eine der ältesten Siedlungen an der Adria und gleichzeitig das lauteste Feriendorf Montenegros – hinter dicken Stadtmauern liegen enge Gassen, davor ziehen sich kilometerlange Strände und Beach-Bars bis nach Bečići und Sveti Stefan. Diese Mischung aus Antike, sozialistischem Betonbau und Balkan-Nachtleben macht die Stadt zu einem ziemlich unverwechselbaren Ort. Wer tagsüber Kirchen und Katzen fotografiert und abends in überfüllten Bars steht, ist hier goldrichtig.
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Stari Grad (Altstadt)
Die von einer Steinmauer umschlossene Altstadt auf einer kleinen Halbinsel mit engen Gassen, roten Ziegeldächern und Katzen an jeder Ecke.
Zitadelle (Citadela)
Die Festung über der Altstadt bietet eine Bibliothek, ein kleines Museum und den wohl schönsten Blick über die Dächer und das Meer bei Sonnenuntergang.
Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit
Serbisch-orthodoxe Kirche mit charakteristischen Streifenmustern aus Stein, mitten im Herzen der Altstadt gelegen.
Insel Sveti Stefan
Die berühmte Halbinsel mit dem ehemaligen Fischerdorf, das heute ein exklusives Resort ist – von außen kostenlos und von mehreren Aussichtspunkten spektakulär zu fotografieren.
Mogren-Strand
Zwei durch einen Felstunnel verbundene Kiesbuchten direkt unterhalb der Altstadtmauer, mit klarem Wasser und weniger Trubel als am Hauptstrand.
Ballerina-Statue (Tänzerin von Budva)
Die bekannte Bronzeskulptur einer Ballerina auf den Felsen am Meer, eines der meistfotografierten Motive der Stadt.
Podmaine-Kloster
Ein etwas außerhalb gelegenes orthodoxes Kloster aus dem 15. Jahrhundert mit gut erhaltenen Fresken, ruhiger Gegenpol zum Trubel am Meer.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche rund um Budva ist mediterran-montenegrinisch geprägt, mit viel frischem Fisch, Grillfleisch und Einflüssen aus Italien und der Balkanküche.
Die beste Reisezeit ist Ende Mai bis Ende Juni sowie September, wenn das Wasser bereits warm ist, aber die Hitze und der Massenandrang des Hochsommers (Juli/August) noch fehlen. Im Winter schließen viele Strandbars komplett und die Altstadt wirkt fast verlassen.
Die Altstadt und die nahen Strände lassen sich bequem zu Fuß erklären, für Bečići, Rafailovići oder Sveti Stefan fahren günstige Linienbusse und Minibusse im Küstenverlauf. Taxis sind ohne App-Vorwahl oft überteuert – vorher den Preis verhandeln oder Fahrten über eine App wie Boldtaxi buchen.
Steigen Sie am frühen Morgen vor 8 Uhr auf die Zitadelle-Mauer der Altstadt, bevor die Tagesausflügler aus den Kreuzfahrtbussen ankommen – dann gehören Ihnen Gassen und Ausblick fast allein.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Budva?+
Zwei bis drei Tage reichen für Altstadt, Zitadelle und die nahen Strände; wer Sveti Stefan, Kotor und Ausflüge ins Hinterland mitnehmen will, sollte fünf Tage einplanen.
Ist Budva auch für einen ruhigen Urlaub geeignet?+
Im Hochsommer ist Budva selbst sehr laut und partygeprägt; ruhigere Alternativen mit kurzer Fahrt sind Petrovac oder die Buchten in Richtung Przno, außerhalb der Saison ist auch Budva selbst deutlich entspannter.
Braucht man in Budva Euro oder eine andere Währung?+
Montenegro nutzt den Euro als offizielle Zahlungsmittel, obwohl das Land nicht Mitglied der Eurozone ist, daher ist kein Geldwechsel nötig für Reisende aus dem Euroraum.
Praktisch für die Reise
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