Was man in Budapest sehen und erleben sollte
Budapest ist eine Stadt der Gegensätze: das hügelige, historische Buda auf der einen Seite der Donau, das pulsierende, jugendstilgeprägte Pest auf der anderen. Zwischen Thermalbädern, Ruinenkneipen und imposanter Architektur der Donaumonarchie spürt man überall die wechselvolle Geschichte Ungarns. Wer einmal in einem Thermalbad bei Kerzenlicht gesessen hat, versteht sofort, warum Budapest oft als eine der schönsten Hauptstädte Europas gilt.
✈ Bereit für Budapest? →Sehenswürdigkeiten
Parlamentsgebäude
Das gotisch-neoromanische Wahrzeichen am Donauufer zählt zu den größten Parlamentsgebäuden der Welt und ist besonders bei Nacht spektakulär beleuchtet.
Burgviertel & Burgpalast
Das historische Zentrum von Buda mit dem königlichen Schloss, engen Kopfsteinpflastergassen und Blick über die ganze Stadt.
Fischerbastei
Die verspielten weißen Türmchen bieten einen der besten Panoramablicke auf Parlament und Donau, besonders bei Sonnenuntergang.
Kettenbrücke (Széchenyi Lánchíd)
Die älteste und berühmteste Brücke Budapests verbindet Buda und Pest und war die erste feste Donauquerung der Stadt.
Széchenyi-Heilbad
Das größte Thermalbad Europas im neobarocken Stil lädt zum Baden in warmem Heilwasser mitten im Stadtwäldchen ein.
Große Synagoge (Dohány-Straße)
Die größte Synagoge Europas beeindruckt mit maurischem Stil und liegt im geschichtsträchtigen jüdischen Viertel.
Andrássy út & Heldenplatz
Die Prachtstraße Budapests führt vorbei an Oper und Botschaften bis zum monumentalen Heldenplatz mit dem Millenniumsdenkmal.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die ungarische Küche ist deftig, würzig und stark von Paprika geprägt.
Die angenehmsten Reisemonate sind April bis Juni sowie September und Oktober, wenn es mild ist und die Touristenmassen des Hochsommers ausbleiben. Der Sommer kann in der Stadt sehr heiß und schwül werden, eignet sich aber gut für die Thermalbäder und Donauabende.
Die Metro (besonders die historische Linie M1), Straßenbahnen wie die 4/6 entlang des Großen Rings sowie Donaufähren bringen einen bequem durch die Stadt. Zu Fuß lassen sich Buda und Pest jeweils gut erkunden, für die Distanz dazwischen lohnt sich die Kettenbrücke oder die Standseilbahn zur Burg.
Besucht ein Thermalbad früh morgens unter der Woche oder abends zur „Sparty"-Zeit im Széchenyi-Bad – dann ist es deutlich entspannter als am überfüllten Wochenende.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Tage sollte man für Budapest einplanen?+
Drei bis vier Tage reichen aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Buda und Pest sowie ein Thermalbad in Ruhe zu genießen.
Ist Budapest eine günstige Reisedestination?+
Ja, im Vergleich zu Westeuropa sind Unterkünfte, Essen und Verkehrsmittel in Budapest noch relativ preiswert, auch wenn die Preise in touristischen Zentren steigen.
Braucht man für die Thermalbäder eine eigene Badekappe oder Handtuch?+
Handtücher und Badekleidung sollte man meist selbst mitbringen oder gegen Gebühr vor Ort leihen, eine Badekappe ist in den meisten Bädern nicht verpflichtend.