Peking: Zwischen Kaiserpalästen, Hutongs und Street Food am Wok
Peking ist eine Stadt der Gegensätze: Hinter den monumentalen Toren der Verbotenen Stadt liegen versteckte Hutong-Gassen, in denen sich das Alltagsleben kaum verändert hat. Gleichzeitig schießen rund um den dritten Ring futuristische Hochhäuser in die Höhe, während wenige Kilometer entfernt die Große Mauer über die Berge zieht. Wer Peking besucht, bewegt sich ständig zwischen jahrtausendealter Kaisergeschichte und einer der schnellsten Metropolen Asiens.
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Verbotene Stadt
Der ehemalige Kaiserpalast mit fast 1000 Gebäuden war über 500 Jahre lang Zentrum der Macht in China. Für einen Rundgang ohne Gedränge sollte man mindestens drei Stunden einplanen.
Tiananmen-Platz
Einer der größten öffentlichen Plätze der Welt, direkt vor dem Haupteingang der Verbotenen Stadt. Sicherheitskontrollen gehören hier zum Alltag.
Große Mauer bei Mutianyu
Weniger überlaufen als der Abschnitt Badaling und landschaftlich besonders reizvoll mit Sesselliften und einer Rodelbahn für den Abstieg.
Sommerpalast
Weitläufige Garten- und Palastanlage rund um den Kunming-See, einst kaiserlicher Rückzugsort vor der Sommerhitze der Stadt.
Himmelstempel
Ikonischer Rundbau aus blau glasierten Ziegeln, in dem Kaiser einst für gute Ernten beteten. Der umliegende Park ist morgens voller Tai-Chi-Übender.
Hutongs rund um den Houhai-See
Verwinkelte Gassen mit grauen Ziegelhöfen, kleinen Teehäusern und Fahrradwerkstätten – Pekings Alltag abseits der Boulevards.
798 Art District
Ehemaliges Industrieareal mit Fabrikhallen aus DDR-Bauzeit, heute Pekings Zentrum für zeitgenössische Kunst und Galerien.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Pekings Küche ist deftig, oft frittiert oder gebraten und stark von der nordchinesischen Getreideküche geprägt.
Am angenehmsten sind Frühling (April bis Mai) und Herbst (September bis Oktober) mit mildem Klima und oft klarem Himmel. Der Sommer ist heiß, schwül und smoggeplagt, der Winter dagegen trocken-kalt, aber mit blauem Himmel und wenigen Touristen.
Das U-Bahn-Netz ist modern, günstig und beschriftet in Pinyin und Englisch, damit kommt man am schnellsten durch die Stadt. Für Strecken abseits der Metro sind Taxis oder Ride-Hailing-Apps wie Didi praktisch, da kaum ein Taxifahrer Englisch spricht.
Für die Verbotene Stadt unbedingt online im Voraus über die offizielle Webseite ein Zeitfenster-Ticket buchen – Tickets vor Ort gibt es praktisch nicht mehr, und die Tageskontingente sind oft Tage vorher ausverkauft.
Häufige Fragen
Braucht man ein Visum für China?+
Die meisten Reisenden benötigen ein Visum, das vorab online oder bei der chinesischen Botschaft beantragt werden muss. Es gibt jedoch visumfreie Transitregelungen von 72 bis 144 Stunden für bestimmte Nationalitäten, die über Peking ein- und ausreisen.
Wie viele Tage sollte man für Peking einplanen?+
Vier bis fünf Tage reichen, um Verbotene Stadt, Große Mauer, Sommerpalast und Hutongs in Ruhe zu erleben, ohne von Ort zu Ort zu hetzen.
Funktionieren westliche Kreditkarten und Apps in Peking?+
Bargeld und viele westliche Karten spielen kaum noch eine Rolle, da fast überall mit Alipay oder WeChat Pay bezahlt wird. Reisende sollten vorab eine internationale Version dieser Apps mit hinterlegter Kreditkarte einrichten.
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