Was man in Istanbul sehen sollte

Istanbul ist die einzige Metropole der Welt, die auf zwei Kontinenten liegt, und genau das spürt man auf Schritt und Tritt: Muezzinrufe treffen auf Fährhupen, osmanische Paläste auf quirlige Basare. Wer hierherkommt, sollte Zeit mitbringen, um sich einfach treiben zu lassen – zwischen Bosporus, Gewürzmärkten und jahrtausendealter Geschichte.

Bereit für Istanbul?

Sehenswürdigkeiten

1

Hagia Sophia

Einst byzantinische Kirche, dann Moschee, dann Museum und heute wieder Moschee – ein Bauwerk, das 1500 Jahre Geschichte in sich trägt. Die gewaltige Kuppel und die goldenen Mosaiken sind einmalig.

2

Blaue Moschee (Sultan-Ahmet-Moschee)

Mit ihren sechs Minaretten und den blauen Iznik-Fliesen im Innenraum liegt sie direkt gegenüber der Hagia Sophia. Der Besuch ist kostenlos, außerhalb der Gebetszeiten.

3

Topkapi-Palast

Jahrhundertelang Sitz der osmanischen Sultane, heute Museum mit Schatzkammer, Harem und einem herrlichen Blick auf den Bosporus.

4

Großer Basar (Kapalıçarşı)

Einer der ältesten und größten überdachten Märkte der Welt mit über 4000 Geschäften – perfekt zum Feilschen um Teppiche, Gold und Lampen.

5

Gewürzbasar (Mısır Çarşısı)

Kleiner und übersichtlicher als der Große Basar, dafür voller Düfte von Safran, Sumach und türkischem Honig, direkt bei der Neuen Moschee.

6

Galataturm

Der genuesische Turm aus dem 14. Jahrhundert bietet einen der schönsten Panoramablicke über das Goldene Horn und die Altstadt.

7

Bosporus-Bootstour

Eine Fahrt zwischen Europa und Asien vorbei an osmanischen Villen (Yalıs), Festungen und dem Dolmabahçe-Palast gehört einfach dazu.

Ein Beispieltag

08:30
Hagia Sophia Früh starten, um den Menschenmassen zu entgehen
10:30
Blaue Moschee Kurzer Spaziergang über den Sultanahmet-Platz
12:00
Großer Basar Bummeln, feilschen und Mittagspause bei einem Kebap
15:00
Galataturm Über die Galata-Brücke laufen und den Ausblick genießen
18:00
Bosporus-Fähre nach Üsküdar Sonnenuntergang auf dem Wasser mit Blick zurück auf die Altstadt

Essen & Trinken

Die türkische Küche in Istanbul ist deutlich vielfältiger als das, was man aus dem Döner-Imbiss kennt.

Kebap-Variationen (z. B. Adana, İskender) · Gegrilltes Lammfleisch, oft mit Joghurt, Tomatensauce und geschmolzener Butter serviert – am besten in einer traditionellen Kebapçı-Adresse.
Balık Ekmek · Gegrillter Fisch im Brot, direkt am Ufer der Galata-Brücke von schaukelnden Booten verkauft – schnell, günstig, sehr lecker.
Meze & Rakı · Kalte und warme Vorspeisen wie Sigara Böreği oder Ezme, klassisch begleitet vom Anisschnaps Rakı in einer Meyhane.
Künefe · Warmes Gebäck aus Kadayıf-Fäden und geschmolzenem Käse, in Sirup getränkt und meist mit Pistazien bestreut.
Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist Frühling (April bis Mai) und Herbst (September bis Oktober), wenn es mild ist und weniger Touristen unterwegs sind als im heißen Hochsommer.

Fortbewegung vor Ort

Die Straßenbahnlinie T1 verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt bequem miteinander, für den Weg über den Bosporus nach Asien nutzt man am besten die Fähren. Eine İstanbulkart lohnt sich für Tram, Metro, Bus und Fähre gleichermaßen.

Insider-Tipp

Nehmt statt einer teuren touristischen Bosporus-Tour einfach die öffentliche Fähre von Eminönü nach Kadıköy oder Üsküdar – gleicher Ausblick, ein Bruchteil des Preises.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Istanbul?+

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen 3 bis 4 Tage, wer auch die asiatische Seite und den Bosporus ausgiebig erkunden möchte, sollte 5 bis 6 Tage einplanen.

Braucht man ein Visum für die Türkei?+

Viele Nationalitäten, darunter Bürger der EU, können mit gültigem Reisepass visumfrei einreisen, für andere ist ein E-Visum online vorab erhältlich – am besten die aktuellen Bestimmungen vor der Reise prüfen.

Ist Istanbul sicher für Touristen?+

Ja, die touristischen Viertel wie Sultanahmet, Beyoğlu und Kadıköy gelten als sicher, wie überall sollte man aber auf Taschendiebe in überfüllten Basaren und Trams achten.

Bereit für Istanbul?

Plane jetzt deine Reise zwischen Orient und Okzident.

✈ Telegram →