Cusco: Wo das Inkareich auf koloniales Erbe trifft
Cusco war einst der Nabel der Welt – so nannten die Inka ihre Hauptstadt, und die gewaltigen Steinmauern aus dieser Zeit tragen bis heute die spanischen Kolonialbauten auf ihren Fundamenten. Auf über 3.400 Metern Höhe gelegen, ist die Stadt selbst schon ein Erlebnis, bevor überhaupt der erste Zug Richtung Machu Picchu abfährt. Zwischen engen Gassen, Straßenmärkten und Anden-Panorama verschmelzen zwei Welten, die sich nie ganz vereint haben.
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Plaza de Armas
Das koloniale Herzstück der Stadt mit der Kathedrale und der Kirche La Compañía, umgeben von Arkaden auf Inka-Fundamenten.
Qorikancha
Einst der reichste Tempel des Inkareichs, dem Sonnengott gewidmet; die Spanier bauten darauf das Kloster Santo Domingo.
Sacsayhuamán
Monumentale Festungsanlage oberhalb der Stadt mit tonnenschweren, perfekt gefügten Steinblöcken ohne Mörtel.
Barrio de San Blas
Steiles Künstlerviertel mit engen Gassen, Werkstätten und der ältesten Kirche der Stadt.
Calle Hatunrumiyoc
Berühmt für den zwölfeckigen Stein, der perfekt in die Inka-Mauer eingepasst ist.
Mercado San Pedro
Lebendiger Markt mit frischen Säften, exotischen Früchten und einfachen Garküchen zum Probieren lokaler Gerichte.
Machu Picchu (Tagesausflug)
Die legendäre Inka-Stadt in den Wolken, per Zug oder mehrtägigem Trekking von Cusco aus erreichbar.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche Cuscos verbindet Anden-Zutaten wie Mais, Kartoffeln und Meerschweinchen mit deftigen Aromen aus den Bergen.
Die Trockenzeit von Mai bis September bietet klare Tage und ist ideal für Ausflüge nach Machu Picchu, dafür aber auch am vollsten und teuersten. Die Nebensaison im April oder Oktober bringt weniger Touristen und meist noch stabiles Wetter.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, auch wenn die Höhe und steilen Gassen anfangs anstrengend sein können. Für Ausflüge ins Umland und zum Bahnhof nach Machu Picchu eignen sich Taxis oder organisierte Touren.
Plant mindestens zwei Tage zur Akklimatisierung ein, bevor ihr Sacsayhuamán hochsteigt oder gar den Machu-Picchu-Trek beginnt – Cocatee aus den Andenläden hilft vielen gegen die Höhenluft.
Häufige Fragen
Wie geht man am besten mit der Höhenlage in Cusco um?+
Trinkt viel Wasser, verzichtet anfangs auf Alkohol und plant die ersten ein bis zwei Tage ruhig, bevor ihr anstrengende Touren unternehmt. Cocatee wird traditionell gegen die Symptome empfohlen.
Wie viele Tage sollte man für Cusco und Machu Picchu einplanen?+
Für Cusco selbst reichen zwei bis drei Tage, für den Ausflug nach Machu Picchu solltet ihr mindestens einen weiteren Tag, besser zwei, einplanen.
Braucht man Tickets für Machu Picchu im Voraus?+
Ja, die Eintrittskarten sind kontingentiert und sollten idealerweise Wochen im Voraus online gebucht werden, besonders in der Hochsaison.
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