Düsseldorf: Altbier, Kunst und Rheinpromenade
Düsseldorf gilt vielen nur als Messestadt, doch dahinter steckt eine überraschend vielseitige Metropole: die längste Theke der Welt in der Altstadt, eine der größten japanischen Communities Europas und eine Kunstszene, die von Joseph Beuys bis zur Gerhard-Richter-Schule reicht. Die Stadt lässt sich bequem in ein bis zwei Tagen erkunden und überrascht mit einem angenehmen Mix aus rheinischer Geselligkeit und internationalem Flair.
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Altstadt
Bekannt als 'längste Theke der Welt' mit über 260 Kneipen auf engstem Raum, hier wird das dunkle Altbier direkt aus dem Holzfass gezapft.
Rheinuferpromenade
Die autofrei gestaltete Promenade lädt zum Flanieren mit Blick auf den Rhein und die Oberkasseler Brücke ein, besonders schön bei Sonnenuntergang.
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20/K21)
Das K20 am Grabbeplatz zeigt Klassische Moderne mit Werken von Picasso, Klee und Kandinsky, das K21 im Ständehaus widmet sich zeitgenössischer Kunst.
Rheinturm
Der 240,5 Meter hohe Fernsehturm bietet eine Aussichtsplattform mit Panoramablick über die Stadt und dient gleichzeitig als weltgrößte Dezimaluhr.
Medienhafen
Ehemaliges Hafengelände, das heute für seine spektakuläre Architektur bekannt ist, allen voran die geschwungenen Neuer-Zollhof-Gebäude von Frank Gehry.
Königsallee
Die 'Kö' ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Deutschlands, gesäumt von einem Kastanienboulevard und einem künstlichen Stadtgraben.
Japanisches Viertel (Immermannstraße)
Rund um die Immermannstraße hat sich seit den 1950er-Jahren die größte japanische Community Deutschlands angesiedelt, mit authentischen Restaurants, Buchläden und Supermärkten.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die rheinische Küche in Düsseldorf ist deftig, bodenständig und wird traditionell in urigen Brauhäusern serviert.
Die angenehmsten Reisemonate sind Mai bis September, wenn lange Abende auf der Rheinpromenade und in den Biergärten der Altstadt möglich sind. Wer Messen wie die boot oder die K erleben möchte, sollte die stark ausgelasteten Messetermine beachten, da dann Hotelpreise deutlich steigen. Der Karneval im Februar verwandelt die Altstadt in ein Freiluftfest, bringt aber auch volle Straßen und höhere Preise mit sich.
Die Innenstadt, Altstadt und Königsallee liegen dicht beieinander und sind bestens zu Fuß erreichbar. Für weiter entfernte Ziele wie den Medienhafen oder den Flughafen sind die Rheinbahn-Straßenbahnen und die U-Bahn zuverlässig und schnell.
Bestellen Sie in der Altstadt niemals selbst ein neues Altbier – sobald das Glas leer ist, bringt der Köbes (Kellner) automatisch nach, bis Sie einen Bierdeckel als Zeichen zum Stoppen auf das Glas legen.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Düsseldorf?+
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen zwei volle Tage, wer auch Ausflüge nach Köln oder ins Neandertal einplant, sollte drei bis vier Tage einplanen.
Ist Düsseldorf teuer als Reiseziel?+
Außerhalb der Messezeiten sind Hotelpreise moderat, Essen und Trinken in der Altstadt sind vergleichsweise günstig, besonders im Vergleich zu München oder Frankfurt.
Was unterscheidet Düsseldorf von Köln?+
Neben der berühmten Rivalität zwischen Alt- und Kölschbier setzt Düsseldorf stärker auf Mode, Kunst und moderne Architektur, während Köln historisch und studentisch geprägter wirkt.
Praktisch für die Reise
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