Ubud: Zwischen Reisterrassen, Tempeln und Kunstwerkstätten Balis
Ubud liegt im grünen Hügelland Balis, umgeben von Reisterrassen, Flusstälern und jahrhundertealten Tempeln, und gilt seit den 1930er-Jahren als kulturelles Zentrum der Insel. Hier trafen sich einst Maler und Musiker aus aller Welt mit balinesischen Künstlern – diese Mischung aus Tradition und kreativer Energie ist bis heute spürbar. Wer durch die engen Gassen zwischen Tempelmauern und Reisfeldern schlendert, merkt schnell: Ubud ist mehr als nur ein Wellness-Rückzugsort.
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Tegalalang-Reisterrassen
Die berühmten stufenförmigen Reisfelder nördlich von Ubud, am schönsten am frühen Morgen vor den Reisebussen.
Sacred Monkey Forest Sanctuary
Ein schattiger Wald mit moosbewachsenen Tempelruinen und mehreren hundert frei lebenden Langschwanzmakaken.
Pura Taman Saraswati
Wassertempel mitten in Ubud mit Lotusteich, gewidmet der hinduistischen Göttin des Wissens und der Künste.
Ubud Palace (Puri Saren Agung)
Ehemaliger Königspalast mit fein geschnitzten Toren, abends Schauplatz traditioneller Legong-Tänze.
Museum Puri Lukisan
Das älteste Kunstmuseum Balis zeigt die Entwicklung der balinesischen Malerei von klassisch bis modern.
Campuhan Ridge Walk
Ein Wanderweg über einen grasbewachsenen Grat mit Blick auf zwei Flusstäler, ideal für den Sonnenaufgang.
Goa Gajah (Elefantenhöhle)
Eine Höhle aus dem 11. Jahrhundert mit einem dämonisch dreinblickenden Eingangsportal und alten Badebecken.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die balinesische Küche in Ubud ist geprägt von Reis, frischen Gewürzpasten und langsam gegarten Fleischgerichten.
Die Trockenzeit von Mai bis September bringt die stabilsten Bedingungen mit weniger Regen und angenehmen Temperaturen für Wanderungen durch die Reisfelder. Juli und August sind hochsaisonbedingt voller und teurer, während April und Oktober als Übergangsmonate ruhiger und ebenfalls trocken sind.
Ubuds Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, für Ausflüge zu Reisterrassen oder Tempeln außerhalb empfiehlt sich aber ein gemieteter Roller oder ein Fahrer mit Auto für den Tag. Taxi-Apps wie Grab funktionieren nicht überall zuverlässig, daher handeln viele Reisende Fahrten mit lokalen Fahrern direkt aus.
Besucht den Tegalalang-Reisterrassen-Aussichtspunkt vor 7 Uhr morgens, bevor die Reisebusse und Souvenirstände die Ruhe der Feldwege verdrängen.
Häufige Fragen
Wie viele Tage sollte man für Ubud einplanen?+
Drei bis vier Tage reichen, um Tempel, Reisterrassen und die Kunstszene ohne Hetze zu erleben, mit Zeit für einen Tagesausflug in die Umgebung.
Ist Ubud auch ohne eigenen Roller gut zu bereisen?+
Ja, das Zentrum ist fußläufig, für weiter entfernte Ziele wie Tegalalang oder Wasserfälle bucht man am besten einen Fahrer für einige Stunden oder den ganzen Tag.
Ist der Sacred Monkey Forest einen Besuch wert trotz der Affen?+
Ja, der alte Baumbestand und die moosbewachsenen Tempelruinen sind auch ohne die Makaken beeindruckend, man sollte nur lose Gegenstände wie Sonnenbrillen gut sichern.
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