Was man in Amsterdam sehen und erleben sollte

Amsterdam ist eine Stadt zum Verlaufen und Verfahren – am besten mit dem Fahrrad zwischen schiefen Grachtenhäusern und Brücken. Zwischen Kunst von Weltrang, kleinen braunen Cafés und dem entspannten Lebensgefühl der Niederländer findet jeder seinen eigenen Rhythmus. Wer sich Zeit nimmt und auch mal von den Hauptstraßen abbiegt, entdeckt eine Stadt, die deutlich vielschichtiger ist als ihr Ruf.

Bereit für Amsterdam?

Sehenswürdigkeiten

1

Rijksmuseum

Das niederländische Nationalmuseum zeigt Meisterwerke von Rembrandt und Vermeer, allen voran die berühmte 'Nachtwache'.

2

Van Gogh Museum

Die weltweit größte Sammlung von Werken Vincent van Goghs, chronologisch geordnet und sehr persönlich kuratiert.

3

Anne-Frank-Haus

Das Versteck der Familie Frank an der Prinsengracht bewegt bis heute zutiefst – Tickets unbedingt online vorbuchen.

4

Grachtengürtel

Der UNESCO-geschützte Ring aus Prinsengracht, Keizersgracht und Herengracht prägt das Stadtbild mit seinen giebeligen Kaufmannshäusern.

5

Jordaan

Ehemaliges Arbeiterviertel, heute ein Labyrinth aus schmalen Gassen, Galerien, Vintage-Läden und gemütlichen Bruin Cafés.

6

Dam-Platz mit Königspalast

Das historische Herz der Stadt mit dem imposanten Königlichen Palast und dem Nationaldenkmal.

7

Albert Cuypmarkt

Der größte Tagesmarkt der Niederlande in De Pijp, perfekt für Stroopwafels direkt vom Stand und Streetfood aller Art.

Ein Beispieltag

09:00
Rijksmuseum Start früh am Morgen, um die berühmten Gemälde ohne Menschenmassen zu genießen.
11:30
Grachtengürtel Spaziergang entlang der Prinsengracht und Herengracht mit Stopp an einer der vielen Brücken.
13:00
Jordaan Mittagspause mit Bitterballen und einem Bier in einem klassischen Bruin Café.
15:00
Anne-Frank-Haus Besuch des Verstecks – Ticket vorab online reserviert.
17:30
Albert Cuypmarkt Marktbummel mit frischer Stroopwafel und Haring zum Abschluss des Tages.

Essen & Trinken

Die Amsterdamer Küche lebt von einfachen, herzhaften Gerichten und dem Erbe der einstigen Handelsmacht.

Stroopwafel · Zwei dünne Waffeln mit warmem Karamellsirup gefüllt, am besten frisch vom Marktstand.
Haring (Matjes) · Roher, leicht eingelegter Hering mit Zwiebeln, traditionell am Stand stehend und mit dem Kopf nach hinten gegessen.
Bitterballen · Knusprige, frittierte Ragout-Bällchen mit Senf, klassischer Snack zum Bier in jeder Bruin Café.
Stamppot · Deftiger Kartoffelstampf mit Gemüse wie Grünkohl oder Sauerkraut, serviert mit Rookworst.
Beste Reisezeit

Die schönste Zeit für Amsterdam ist von April bis Mai, wenn die Tulpen blühen und die Stadt noch nicht überlaufen ist, sowie September und Oktober mit mildem Wetter und weniger Touristen. Im Hochsommer ist es angenehm warm, aber deutlich voller, besonders rund um Grachten und Museen.

Fortbewegung vor Ort

Das Fahrrad ist das mit Abstand beliebteste und praktischste Fortbewegungsmittel, Leihräder gibt es an fast jeder Ecke. Für längere Strecken oder bei Regen eignen sich Straßenbahnen und Busse des GVB hervorragend, eine OV-chipkaart oder Kontaktlos-Zahlung genügt.

Insider-Tipp

Besucht die großen Museen wie das Rijksmuseum oder Van Gogh Museum früh morgens direkt bei Öffnung oder am späten Nachmittag – dann sind die Warteschlangen am kürzesten und die Säle deutlich ruhiger.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tage braucht man für Amsterdam?+

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen 2 bis 3 Tage, wer auch Tagesausflüge nach Zaanse Schans oder Haarlem einplant, sollte 4 bis 5 Tage einplanen.

Ist Amsterdam mit dem Fahrrad gut zu erkunden?+

Ja, die Stadt ist sehr fahrradfreundlich mit gut ausgebauten Radwegen, allerdings sollte man auf den regen Verkehr und Straßenbahnschienen achten.

Muss man Tickets für das Anne-Frank-Haus vorher buchen?+

Unbedingt, Tickets werden online zu festen Zeitfenstern verkauft und sind oft schon Wochen im Voraus ausverkauft.

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