Singapur: Wo Dschungel, Hafen und Hawker-Küche aufeinandertreffen
Singapur ist eine Stadt, die man in einem Atemzug mit gläsernen Wolkenkratzern und in einem anderen mit dampfenden Garküchen beschreibt – beides stimmt gleichzeitig. Auf kleinster Fläche wechseln sich kolonialer Kai, tropischer Regenwaldrest und futuristische Gartenanlagen ab, verbunden durch eine der zuverlässigsten Metros Asiens. Wer hierherkommt, isst mehr, schwitzt mehr und staunt mehr, als die Reisezeit vermuten lässt.
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Gardens by the Bay
Die Supertree-Haine und die gekühlte Cloud Forest Kuppel mit ihrem Indoor-Wasserfall sind Singapurs futuristischste Antwort auf den tropischen Dschungel.
Marina Bay Sands SkyPark
Der Infinity Pool ist Hotelgästen vorbehalten, aber die Aussichtsplattform darüber liefert den besten Blick auf Skyline und Hafen für jeden Besucher.
Chinatown mit Sri Mariamman Tempel
Enge Gassen mit Räucherstäbchenduft, Garküchen und dem ältesten hinduistischen Tempel der Stadt mitten zwischen chinesischen Schreinen.
Little India
Ein Viertel aus Blumenkränzen, Gewürzläden und bunten Fassaden entlang der Serangoon Road, das lauter und wilder tickt als der Rest der Stadt.
Singapore Botanic Gardens
UNESCO-Welterbe und einer der wenigen Gärten weltweit mit eigenem Regenwaldfragment, dazu der weltberühmte National Orchid Garden.
Clarke Quay & Singapore River
Restaurierte Shophouses am Fluss, tagsüber ruhig für einen Spaziergang, abends Ausgangspunkt für Flussboote und Nachtleben.
Sentosa Island
Vorgelagerte Freizeitinsel mit Stränden, Universal Studios und der Cable Car über den Hafen – Singapurs Wochenendausflug in Reichweite der Innenstadt.
Ein Beispieltag
Kulinarisches
Singapurs eigentliche Nationalgerichte findet man nicht im Sternerestaurant, sondern in den Hawker-Centern, wo chinesische, malaiische und indische Küche seit Generationen nebeneinander brutzeln.
Singapur liegt nahe am Äquator und hat ganzjährig tropisches Klima um 30 Grad, echte Jahreszeiten gibt es nicht. Die etwas trockeneren Monate Februar bis April gelten als angenehmste Reisezeit, während November bis Januar mit der Monsun-Regenzeit mehr kurze, heftige Schauer bringt.
Die MRT ist sauber, klimatisiert, günstig und deckt fast alle Sehenswürdigkeiten ab, eine EZ-Link-Karte lohnt sich ab dem ersten Tag. Für kurze Strecken abseits der Bahnlinien sind Grab-Taxis unkompliziert, während sich viele Viertel wie Chinatown oder Kampong Glam am besten zu Fuß erschließen lassen.
Geht abends gegen 19 Uhr ins Maxwell Food Centre oder Tiong Bahru Market statt in die touristischen Hawker-Center an der Marina Bay – gleiche Qualität, echte Nachbarschaftsatmosphäre und ein Bruchteil des Preises.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Singapur?+
Drei bis vier Tage reichen, um Innenstadt, Gardens, Chinatown, Little India und einen Ausflug nach Sentosa entspannt unterzubringen.
Ist Singapur teuer für Reisende?+
Übernachtungen und Restaurants können teuer sein, aber Hawker-Center bieten vollwertige Mahlzeiten schon ab wenigen Dollar, was das Budget stark entlastet.
Braucht man in Singapur ein Visum?+
Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können in der Regel visumfrei für touristische Zwecke einreisen, ein gültiger Reisepass genügt.
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