Siem Reap: Tor zu den Tempeln von Angkor
Siem Reap war einst nur ein verschlafenes Provinzstädtchen am Rand des Dschungels – heute ist es das Sprungbrett zu einer der größten religiösen Anlagen der Welt: Angkor. Doch die Stadt selbst hat mit ihren Nachtmärkten, French-Colonial-Häusern und einer erstaunlich lebendigen Küchenszene weit mehr zu bieten als nur einen Zwischenstopp. Wer hier bleibt, merkt schnell: Angkor ist der Grund zu kommen, Siem Reap der Grund zu bleiben.
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Angkor Wat
Die größte religiöse Struktur der Welt und Wahrzeichen Kambodschas – am eindrucksvollsten bei Sonnenaufgang, wenn sich die Türme im Wasserbecken spiegeln.
Bayon
Der Tempel im Zentrum von Angkor Thom mit seinen 216 lächelnden Steingesichtern, die in jede Himmelsrichtung blicken.
Ta Prohm
Der berühmte 'Tomb Raider'-Tempel, in dem gewaltige Würgefeigen-Wurzeln die Mauern regelrecht umschlingen.
Angkor Thom
Die letzte große Königsstadt der Khmer mit dem beeindruckenden Südtor und der Terrasse der Elefanten.
Banteay Srei
Ein kleiner, aber filigran aus rosa Sandstein geschnitzter Tempel etwa 25 km außerhalb, oft als 'Juwel von Angkor' bezeichnet.
Tonle Sap See
Südostasiens größter Süßwassersee mit schwimmenden Dörfern wie Kompong Phluk, erreichbar per Bootstour ab Siem Reap.
Pub Street & Old Market (Psar Chas)
Das quirlige Nachtleben- und Marktviertel im Zentrum mit Street Food, Bars und Souvenirständen.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Khmer-Küche wird oft von ihren Nachbarn überschattet, ist aber eigenständig, erdig und weniger scharf als thailändische oder vietnamesische Gerichte.
Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von November bis Februar mit angenehmen Temperaturen um 25–30°C. Ab März wird es sehr heiß und schwül, während die Regenzeit von Juni bis Oktober die Tempel und Reisfelder satt grün, aber auch feucht-schwül macht.
Tuk-Tuks sind das Hauptverkehrsmittel für Ausflüge zu den Tempeln und lassen sich tageweise mit Fahrer mieten; im Zentrum selbst ist vieles zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar. Für die Tempelanlagen empfiehlt sich zusätzlich ein Fahrrad oder E-Bike, um zwischen den weiter auseinanderliegenden Ruinen flexibel zu sein.
Kauft das 3-Tage-Ticket für Angkor (muss nicht an aufeinanderfolgenden Tagen genutzt werden) und startet den ersten Tag nicht bei Angkor Wat, sondern bei den weniger überlaufenen Tempeln wie Preah Khan oder Banteay Srei – Angkor Wat lohnt sich dann in Ruhe für einen späteren Nachmittag oder Sonnenaufgang.
Häufige Fragen
Wie viele Tage sollte man für Angkor einplanen?+
Mindestens zwei, besser drei Tage, um Angkor Wat, Angkor Thom, Ta Prohm sowie entferntere Tempel wie Banteay Srei ohne Hetze zu besichtigen.
Braucht man für Angkor einen Reiseführer?+
Nötig ist es nicht, aber ein lokaler Guide erklärt die Geschichte und Symbolik der Reliefs deutlich besser als jedes Schild vor Ort.
Wie kommt man am besten von Bangkok oder Phnom Penh nach Siem Reap?+
Es gibt Direktflüge aus beiden Städten sowie Busverbindungen, wobei der Flug von Bangkok deutlich schneller ist als die Landroute.
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