Shanghai: Wo Wolkenkratzer auf Art-déco-Fassaden treffen
Shanghai ist eine Stadt der Kontraste: Auf der einen Seite des Huangpu-Flusses reihen sich Art-déco-Bankhäuser aus den 1920ern, auf der anderen schießen futuristische Wolkenkratzer wie der Shanghai Tower in die Höhe. Dazwischen liegen verwinkelte Longtang-Gassen, in denen Wäscheleinen über der Straße hängen und aus jeder Ecke Dampf von Garküchen aufsteigt. Wer Shanghai versteht, versteht, wie schnell und selbstbewusst sich China verändert hat.
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Der Bund (Waitan)
Die historische Uferpromenade mit Kolonialbauten aus den 1920er-Jahren, gegenüber der Skyline von Pudong – besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang.
Yu-Garten (Yuyuan)
Ein jahrhundertealter chinesischer Gelehrtengarten mit Teichen, Pavillons und Drachenmauern, umgeben vom lebhaften Basarviertel.
Nanjing Road
Shanghais berühmteste Einkaufsstraße, ein Fußgängerboulevard voller Leuchtreklamen, Kaufhäuser und Straßenverkäufer.
Shanghai Tower
Mit über 630 Metern einer der höchsten Türme der Welt, dessen Aussichtsplattform einen Rundumblick über die Megacity bietet.
Tianzifang
Ein Labyrinth aus schmalen Shikumen-Gassen mit Ateliers, Cafés und kleinen Läden mitten im French Concession-Viertel.
French Concession
Das ehemalige französische Konzessionsgebiet mit platanengesäumten Alleen, Backsteinvillen und ruhigen Cafés abseits des Trubels.
Shanghai Museum
Eine der besten Sammlungen chinesischer Kunst und Bronzen, untergebracht in einem markanten Bau am People's Square.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Shanghais Küche ist tendenziell süßlicher und ölig-reichhaltiger als andere chinesische Regionalküchen, geprägt von Reisessig, Reiswein und Sojasauce.
Am angenehmsten sind Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) mit milden Temperaturen und weniger Feuchtigkeit; der Sommer ist heiß-schwül, der Winter kühl und grau.
Die U-Bahn ist modern, günstig und beschriftet in Pinyin, deckt fast alle wichtigen Ziele ab; für kurze Strecken oder späte Fahrten eignen sich Taxis oder die App Didi.
Steigt am frühen Morgen (vor 8 Uhr) an einer der kleinen Garküchen im Wohnviertel abseits der Touristenzonen aus – dort gibt es die besten Shengjianbao, oft nur für ein paar Yuan, bevor sich die Schlangen bilden.
Häufige Fragen
Braucht man ein Visum für Shanghai?+
Viele Nationalitäten können für Transitaufenthalte bis zu 144 Stunden visumfrei einreisen, für längere Aufenthalte ist vorab ein China-Visum nötig – am besten aktuelle Bestimmungen vor der Reise prüfen.
Wie viele Tage braucht man für Shanghai?+
Drei bis vier Tage reichen, um Bund, Pudong-Skyline, Yu-Garten und die French Concession in Ruhe zu erleben, mit etwas Zeit für Tagesausflüge nach Suzhou oder Zhujiajiao.
Kann man in Shanghai mit Kreditkarte oder Bargeld zahlen?+
Der Alltag läuft fast ausschließlich über mobile Zahlungs-Apps wie Alipay oder WeChat Pay, weshalb es sich lohnt, vor der Reise eine internationale Version einzurichten, da Bargeld und Kreditkarten oft kaum akzeptiert werden.
Praktisch für die Reise
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