Phu Quoc: Zwischen Fischsauce-Tradition und Seilbahn-Rekord
Phu Quoc, Vietnams größte Insel im Golf von Thailand, verbindet puderweiße Strände mit dichtem Regenwald-Nationalpark und einer langen Tradition der Fischsauce-Herstellung. Anders als das quirlige Festland setzt die Insel auf Inselflair zwischen Fischerdörfern, Perlenfarmen und der spektakulären Seilbahn nach Hon Thom.
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Sao Beach
Einer der schönsten Strände Vietnams mit puderweißem Sand und seichtem, türkisfarbenem Wasser im Süden der Insel.
Hon Thom Seilbahn
Die längste Überwasser-Seilbahn der Welt verbindet das Festland mit der Insel Hon Thom und bietet grandiose Ausblicke.
Phu Quoc Nationalpark
Ausgedehntes UNESCO-Biosphärenreservat mit dichtem Regenwald, Wasserfällen und seltenen Tierarten im Norden der Insel.
Dinh Cau Nachtmarkt
Lebendiger Abendmarkt in Duong Dong mit gegrillten Meeresfrüchten, Streetfood-Ständen und Souvenirs.
Nước mắm Fischsauce-Fabriken
Traditionelle Betriebe, in denen man die weltberühmte Fischsauce der Insel in riesigen Holzfässern reifen sehen kann.
Ham Ninh Fischerdorf
Malerisches Dorf auf Stelzen mit Blick auf die Berge von Ham Ninh, bekannt für frische Krabben und Meeresfrüchte.
Vinpearl Safari Phu Quoc
Halboffener Wildpark mit freilaufenden Tieren, einer der größten seiner Art in Südostasien.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche von Phu Quoc lebt vom Fisch- und Fischsaucen-Erbe der Insel sowie von frischen Meeresfrüchten direkt vom Boot.
Die trockene Saison von November bis März ist ideal, mit wenig Regen, angenehmer Luftfeuchtigkeit und ruhiger See für Bootsausflüge. Von Juni bis August fallen kurze, heftige Regenschauer meist am Nachmittag, das Meer kann dann rauer sein.
Roller-Verleih ist die günstigste und flexibelste Art, die Insel zu erkunden – internationaler Führerschein empfohlen, Helmpflicht wird kontrolliert. Für längere Strecken oder ohne eigenen Roller sind Grab-Taxis und private Fahrer praktisch, auf abgelegene Strände kommt man oft nur mit dem Boot.
Besuche die Fischsauce-Fabriken am frühen Vormittag, wenn die Arbeiter die Fässer öffnen und der Geruch am intensivsten ist – ein authentischerer Einblick als die reinen Touristenshops in Duong Dong.
Häufige Fragen
Braucht man auf Phu Quoc ein Visum?+
Vietnam erlaubt vielen Nationalitäten, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, einen visumfreien Aufenthalt von bis zu 45 Tagen bei Einreise über anerkannte Grenzübergänge – Phu Quoc hat zudem eigene Sonderregelungen für Inselaufenthalte, die Einreisebestimmungen sollten aber vor Abflug geprüft werden.
Wie kommt man am besten nach Phu Quoc?+
Der einfachste Weg ist ein Inlandsflug nach Phu Quoc International Airport, etwa ab Ho-Chi-Minh-Stadt oder Hanoi, alternativ gibt es Fährverbindungen vom Festland ab Ha Tien oder Rach Gia.
Ist der Sao Beach wirklich so gut wie sein Ruf?+
Ja, der puderweiße Sand und das türkisfarbene, flache Wasser machen ihn zu Recht zu einem der bekanntesten Strände Vietnams, allerdings wird es dort in der Hochsaison und um die Mittagszeit deutlich voller.
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