New Orleans: Jazz, Jambalaya und Mississippi-Nächte
New Orleans ist keine typisch amerikanische Stadt – hier verschmelzen französische, spanische, karibische und afroamerikanische Kultur zu einem Klang, den es nirgendwo sonst gibt. Zwischen schmiedeeisernen Balkonen im French Quarter, dampfenden Gumbo-Töpfen und improvisiertem Jazz auf der Straße tickt die Uhr spürbar langsamer. Wer hierherkommt, sollte Zeit mitbringen, um einfach durch die Gassen zu schlendern und zuzuhören.
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French Quarter
Das historische Herz der Stadt mit bunten Kreolen-Häusern, Straßenmusikern und der berühmten Bourbon Street.
Jackson Square
Zentraler Platz mit Blick auf die St. Louis Cathedral, umgeben von Wahrsagern, Künstlern und Straßenkünstlern.
Frenchmen Street
Die authentischere Alternative zur Bourbon Street – hier spielen Locals in kleinen Clubs bis in die Nacht Jazz und Blues.
Garden District
Prachtvolle Südstaaten-Villen unter alten Eichen, ideal für einen ruhigen Spaziergang abseits der Menschenmassen.
Louisiana State Museum – The Cabildo
Ehemaliger Regierungssitz mit Ausstellungen zur wechselvollen Geschichte Louisianas unter französischer, spanischer und amerikanischer Herrschaft.
St. Louis Cemetery No. 1
Einer der ältesten Friedhöfe der Stadt mit oberirdischen Grabkammern, unter anderem das vermeintliche Grab von Voodoo-Priesterin Marie Laveau.
National WWII Museum
International anerkanntes Museum mit beeindruckenden Ausstellungen zur Landung in der Normandie und zum Pazifikkrieg.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche von New Orleans ist eine eigene Sprache aus französischen, spanischen, afrikanischen und karibischen Einflüssen.
Am angenehmsten sind Februar bis Mai sowie Oktober und November, wenn die drückende Sommerhitze und die Hurrikan-Saison vorüber sind. Wer Mardi Gras erleben möchte, plant den Trip rund um Februar/März, sollte aber früh buchen, da die Stadt dann komplett ausgebucht ist.
Das French Quarter und die Innenstadt lassen sich am besten zu Fuß erkunden, für längere Strecken ist die historische St. Charles Avenue Streetcar praktisch und günstig. Taxis und Rideshare-Dienste sind abends empfehlenswert, besonders wenn man später von der Frenchmen Street zurückkommt.
Meidet die überteuerten Touristenfallen der Bourbon Street am Abend und geht stattdessen in die Frenchmen Street, wo lokale Musiker in kleinen Clubs wie dem Spotted Cat oft ohne Eintritt spielen.
Häufige Fragen
Ist New Orleans sicher für Touristen?+
Die touristischen Zonen wie French Quarter und Garden District sind tagsüber unproblematisch, nachts sollte man aber wachsam bleiben und belebte Straßen bevorzugen.
Wie viele Tage sollte man für New Orleans einplanen?+
Drei bis vier Tage reichen, um das French Quarter, den Garden District und die Musikszene entspannt zu erleben.
Muss man bei Live-Musik Eintritt zahlen?+
Viele Clubs in der Frenchmen Street verlangen keinen festen Eintritt, es wird aber erwartet, dass man Trinkgeld in die Musikerbox wirft oder Getränke bestellt.
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