Kenia

Nairobi: Wo Löwen vor der Skyline jagen und Giraffen zum Frühstück kommen

Nairobi ist wohl die einzige Millionenmetropole der Welt, in der Löwen und Zebras nur wenige Kilometer vom Bürohochhaus entfernt leben, denn direkt vor den Toren der Stadt liegt ein echter Nationalpark mit Skyline-Blick. Gleichzeitig ist die kenianische Hauptstadt ein pulsierendes Zentrum aus Kunst, Start-up-Kultur und ostafrikanischer Küche. Wer Nairobi nur als Zwischenstopp auf dem Weg zur Safari sieht, verpasst eine Stadt mit eigenem, ungestümem Charakter.

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Sehenswürdigkeiten

1

Nairobi National Park

Einzigartiger Nationalpark direkt an der Stadtgrenze, in dem Löwen, Giraffen und Nashörner mit der Skyline im Hintergrund leben.

2

Giraffe Centre

Schutzstation für die bedrohte Rothschild-Giraffe, wo man die Tiere aus nächster Nähe füttern kann.

3

David Sheldrick Wildlife Trust

Berühmtes Elefanten-Waisenhaus, das verwaiste Elefanten- und Nashornbabys aufzieht und täglich zur Besuchszeit öffnet.

4

Karen Blixen Museum

Ehemaliges Farmhaus der 'Jenseits von Afrika'-Autorin am Fuße der Ngong Hills, heute ein Museum über die Kolonialzeit.

5

Nairobi National Museum

Zeigt Kenias Kultur- und Naturgeschichte, von Fossilienfunden aus der Olduvai-Schlucht bis zu Stammeskunst.

6

Maasai Market

Wechselnder Kunsthandwerksmarkt mit Massai-Schmuck, Holzschnitzereien und Textilien, ideal zum Feilschen.

7

Bomas of Kenya

Kulturzentrum mit traditionellen Dorfnachbauten verschiedener kenianischer Ethnien und lebhaften Tanzvorführungen.

Ein Beispieltag

8:00
Nairobi National Park Frühe Morning-Game-Drive, wenn die Tiere am aktivsten sind
11:00
David Sheldrick Wildlife Trust Fütterung der Elefantenbabys hautnah miterleben
13:00
Karen Blixen Museum Mittagspause und Besichtigung des historischen Farmhauses
15:30
Giraffe Centre Giraffen aus nächster Nähe füttern und beobachten
19:00
Westlands Abendessen und Nachtleben in einem der trendigen Restaurants und Bars

Essen & Trinken

Die Küche Nairobis vereint deftige ostafrikanische Hausmannskost mit Einflüssen der Massai, Kikuyu und indischer Einwanderer.

Nyama Choma · Über Holzkohle gegrilltes Fleisch, meist Ziege oder Rind, das gesellig mit den Händen gegessen wird.
Ugali · Fester Maisbrei als Beilage zu fast jedem kenianischen Gericht, oft mit Sukuma Wiki (geschmortem Grünkohl).
Nyoyo · Herzhafter Eintopf aus Mais und Bohnen, manchmal mit Kartoffeln und Gemüse ergänzt.
Samosa · Frittierte Teigtaschen mit Hackfleisch- oder Gemüsefüllung, ein Erbe der indischen Community Nairobis.
Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist während der Trockenzeiten von Juni bis Oktober und Januar bis Februar, wenn die Straßen zu den Nationalparks gut befahrbar sind und das Klima angenehm mild bleibt.

Fortbewegung

In Nairobi sind Ride-Hailing-Apps wie Uber oder Bolt das sicherste und günstigste Fortbewegungsmittel, da öffentliche Matatus zwar authentisch, aber unübersichtlich sind. Für Ausflüge in Nationalparks empfiehlt sich ein Mietwagen mit Fahrer oder eine organisierte Tour.

Insider-Tipp

Besuche den David Sheldrick Wildlife Trust pünktlich zur öffentlichen Fütterungsstunde um 11 Uhr, denn nur dann ist das Elefanten-Waisenhaus für Besucher ohne Voranmeldung geöffnet.

Häufige Fragen

Ist Nairobi sicher für Touristen?+

Mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen ist Nairobi gut bereisbar, man sollte aber nachts nicht allein zu Fuß unterwegs sein und Wertsachen nicht offen tragen.

Braucht man ein Visum für Kenia?+

Die meisten Reisenden benötigen ein elektronisches Visum (eTA), das vorab online beantragt werden muss.

Wie viele Tage sollte man für Nairobi einplanen?+

Zwei bis drei Tage reichen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und den Nationalpark zu besuchen, bevor es weiter auf Safari geht.

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