Mykonos: Windmühlen, Beach Clubs und die Gassen von Chora
Mykonos ist mehr als der berühmte Blick auf die fünf Windmühlen über Chora – die Insel lebt von einem Nebeneinander aus schneeweißen Gassen, glamourösen Beach Clubs und stillen Buchten, die man erst nach ein paar Kurven im Mietwagen findet. Tagsüber Kykladen-Idylle mit Bougainvillea an jeder Ecke, abends eine der lautesten Party-Bühnen des Mittelmeers. Wer beides kennt, versteht, warum die Insel seit den 1960ern Jetset und Rucksacktouristen gleichermaßen anzieht.
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Chora (Mykonos-Stadt)
Das verwinkelte Gassenlabyrinth aus weiß getünchten Häusern und blauen Fensterläden wurde einst so angelegt, um Piraten zu verwirren – heute verirrt man sich dort freiwillig zwischen Boutiquen und Tavernen.
Little Venice
Bunte Häuserzeile direkt am Wasser, deren Balkone fast in die Wellen ragen; bei Sonnenuntergang füllen sich die Bars an der Kaimauer bis auf den letzten Platz.
Kato Mili (Windmühlen von Kato Mili)
Die berühmten Windmühlen aus dem 16. Jahrhundert auf dem Hügel über Little Venice, einst zum Mahlen von Getreide genutzt, heute das meistfotografierte Motiv der Insel.
Panagia Paraportiani
Ungewöhnliche Kirche aus fünf ineinander verschachtelten Kapellen mit organisch-runden Formen, direkt am Eingang zu Kastro.
Strand Paradise
Der klassische Party-Strand mit Beach Clubs, Loungemusik und DJ-Sets ab dem frühen Nachmittag – laut, aber legendär.
Strand Elia
Der längste Sandstrand der Insel, ruhiger als Paradise, mit klarem Wasser und einem kleinen Abschnitt, der bei der queeren Community beliebt ist.
Delos
Die vorgelagerte Ausgrabungsinsel und UNESCO-Welterbestätte, mythologischer Geburtsort von Apollon und Artemis, mit gut erhaltenen Ruinen einer antiken Handelsstadt.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche auf Mykonos verbindet einfache kykladische Hausmannskost mit frischem Fisch direkt vom Kai.
Ende Mai bis Mitte Juni sowie September sind ideal: warmes Meer, weniger Trubel und günstigere Preise als im Hochsommer. Juli und August sind laut, überlaufen und deutlich teurer, dafür ist dann auch das komplette Beach-Club- und Partyprogramm in vollem Betrieb. Der berüchtigte Meltemi-Wind weht vor allem im Juli und August kräftig, was besonders exponierte Strände wie Ftelia zeitweise für Schwimmer ungemütlich macht.
Ein Mietwagen oder Quad lohnt sich, um abgelegene Strände wie Fokos oder Agios Sostis zu erreichen, die Busse fahren nur die Hauptrouten zwischen Chora, Ornos und den bekannten Stränden. In Chora selbst bewegt man sich ausschließlich zu Fuß, da die Gassen für Autos gesperrt sind.
Reserviert Restauranttische in Little Venice und an den bekannten Stränden schon Tage im Voraus, besonders zwischen Juli und August – ohne Reservierung bleibt oft nur der Blick von außen.
Häufige Fragen
Ist Mykonos nur etwas für Partyurlauber?+
Nein, neben den bekannten Beach Clubs an Stränden wie Paradise gibt es ruhige Buchten wie Fokos und kulturell interessante Ausflüge wie die Ausgrabungen auf Delos.
Wie komme ich am besten von Mykonos nach Delos?+
Von Chora aus fahren mehrmals täglich kleine Boote zur Ausgrabungsstätte, die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten und sollte wegen begrenzter Plätze früh gebucht werden.
Braucht man auf Mykonos einen Mietwagen?+
Für abgelegene Strände und mehr Flexibilität lohnt sich ein Mietwagen oder Quad, für Chora und die Haupt-Strände reichen Busse und Taxis meist aus.
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