Mexiko-Stadt: Aztekenruinen, Kunst und Straßenmärkte auf 2.240 Metern Höhe
Mexiko-Stadt wurde auf den Ruinen der aztekischen Metropole Tenochtitlan erbaut und ist bis heute eine Stadt der Schichten: koloniale Kirchen stehen auf präkolumbischen Pyramiden, Streetfood-Stände neben Sterne-Restaurants. Mit rund 22 Millionen Einwohnern im Ballungsraum ist sie eine der größten Städte der Welt, aber ihre Viertel wie Roma, Condesa oder Coyoacán fühlen sich erstaunlich überschaubar und grün an. Wer Kunst, Geschichte und Küche gleichermaßen sucht, findet hier eine der dichtesten Kulturlandschaften Amerikas.
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Zócalo und Templo Mayor
Der riesige Hauptplatz liegt direkt über dem einstigen Zentrum von Tenochtitlan; die Ausgrabungen des Templo Mayor zeigen die aztekische Stadt unter der spanischen Kolonialarchitektur.
Palacio de Bellas Artes
Das Kunstpalast-Gebäude aus weißem Marmor beherbergt Murales von Diego Rivera und ist zugleich Konzert- und Opernhaus mit spektakulärem Art-déco-Innenraum.
Museo Frida Kahlo (Casa Azul)
Im blauen Haus in Coyoacán lebte und malte Frida Kahlo; heute zeigt es persönliche Objekte, Kleider und Gemälde der Künstlerin.
Teotihuacán
Die riesige präkolumbische Pyramidenstadt mit Sonnen- und Mondpyramide liegt etwa eine Stunde außerhalb und war einst eine der größten Städte der Antike.
Chapultepec und Museo Nacional de Antropología
Der Park zählt zu den größten Stadtparks Lateinamerikas, das Anthropologie-Museum darin zeigt die weltweit bedeutendste Sammlung mesoamerikanischer Kulturen, inklusive des Aztekenkalenders.
Xochimilco
Auf den letzten erhaltenen Kanälen des aztekischen Wassersystems fahren bunte Trajinera-Boote durch schwimmende Gärten, oft mit Mariachi-Musik an Bord.
Coyoacán
Das koloniale Viertel mit Kopfsteinpflaster, Marktplatz und Straßencafés war lange Wohnort von Frida Kahlo und Leo Trotzki und wirkt wie eine eigene Kleinstadt.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Mexiko-Stadts Küche reicht vom einfachen Straßenstand bis zur Weltklasse-Gastronomie und wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt.
Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von November bis April, wenn es tagsüber mild und meist sonnig ist; wegen der Höhenlage bleiben die Nächte auch dann kühl. Die Regenzeit von Juni bis September bringt oft kurze, heftige Nachmittagsschauer, während der Rest des Tages meist trocken bleibt.
Das Metro- und Metrobús-Netz ist günstig und deckt die meisten Sehenswürdigkeiten ab, für längere Strecken oder abends empfehlen sich aber Taxi-Apps wie Uber. Viele zentrale Viertel wie Roma, Condesa und das historische Zentrum lassen sich sehr gut zu Fuß erkunden.
Meidet an Wochenenden die Hauptstoßzeiten in der Metro und plant für Xochimilco einen Wochentagvormittag ein, dann sind die Kanäle deutlich ruhiger und weniger überlaufen als am Wochenende.
Häufige Fragen
Ist Mexiko-Stadt sicher für Touristen?+
In den touristisch geprägten Vierteln wie Roma, Condesa, Coyoacán und dem historischen Zentrum ist die Lage tagsüber unproblematisch, wie überall sollte man aber nachts wachsam sein, Wertsachen nicht offen zeigen und Taxis lieber per App bestellen.
Macht die Höhenlage Probleme?+
Auf 2.240 Metern spüren manche Reisende in den ersten Tagen Kurzatmigkeit oder Müdigkeit, deshalb hilft es, es am Anfang ruhig anzugehen, viel Wasser zu trinken und auf Alkohol zu verzichten.
Wie viele Tage sollte man einplanen?+
Für Zentrum, Museen, Coyoacán, Xochimilco und einen Tagesausflug nach Teotihuacán sind mindestens vier bis fünf Tage sinnvoll, wer entspannter reisen will, plant besser eine Woche ein.
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