Manama: Zwischen Souq-Gassen, Wolkenkratzern und Perlentauchertradition
Manama ist die Hauptstadt eines Inselstaats, der sein Vermögen einst dem Perlenhandel und heute dem Öl sowie dem Finanzsektor verdankt – das merkt man an jeder Straßenecke, wo traditionelle Windtürme neben verspiegelten Hochhäusern stehen. Die Stadt ist kompakter und entspannter als ihre Nachbarn am Golf, dabei aber überraschend vielschichtig: Im Souq riecht es nach Oud und Gewürzen, während wenige Kilometer weiter die Bahrain World Trade Center Türme in den Himmel ragen. Als eines der liberaleren Golfstaaten lässt sich Manama zudem unkomplizierter bereisen als manche Nachbarländer.
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Bab Al Bahrain
Das historische Eingangstor zum Manama Souq aus der britischen Kolonialzeit, heute Ausgangspunkt für einen Bummel durch die Gassen.
Manama Souq
Verwinkelter Markt mit Gold, Gewürzen, Textilien und traditionellem Kaffee – hier zeigt sich das Handelserbe der Stadt am deutlichsten.
Bahrain National Museum
Das wichtigste Museum des Landes mit Funden aus der Dilmun-Zeit, einer der ältesten bekannten Zivilisationen der Region.
Bahrain World Trade Center
Zwillingstürme mit integrierten Windturbinen, ein Wahrzeichen moderner Architektur und nachhaltiger Bautechnik am Golf.
Al Fateh Grand Mosque
Eine der größten Moscheen der Welt mit Platz für tausende Gläubige, auch für nicht-muslimische Besucher zugänglich.
Bahrain Fort (Qal'at al-Bahrain)
UNESCO-Weltkulturerbe am Meer, Ausgrabungsstätte mit Schichten von Dilmun- bis portugiesischer Besatzungszeit.
Bahrain International Circuit
Rennstrecke südlich der Stadt in Sakhir, Austragungsort des jährlichen Formel-1-Grand-Prix von Bahrain.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche Manamas verbindet arabische, persische und indische Einflüsse, geprägt durch Jahrhunderte des Handels am Golf.
Die beste Reisezeit ist von November bis März, wenn die Temperaturen mit 20 bis 28 Grad angenehm mild sind. Von Juni bis September wird es mit oft über 40 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit sehr anstrengend für Besichtigungen.
Manama lässt sich in der Innenstadt gut zu Fuß erkunden, für längere Strecken sind Taxis und der Fahrdienst Uber/Careem günstig und zuverlässig. Ein eigenes Auto lohnt sich vor allem, wenn man den Bahrain International Circuit oder das Fort außerhalb der Stadt besuchen möchte.
Besuchen Sie den Manama Souq am frühen Abend, wenn die Hitze nachlässt und Händler ihre Stände mit Oud, Gold und Gewürzen erst richtig beleben – so erleben Sie die Atmosphäre am authentischsten.
Häufige Fragen
Braucht man ein Visum für Bahrain?+
Die meisten europäischen Staatsangehörigen, darunter Deutsche, Österreicher und Schweizer, erhalten ein E-Visum online oder bei Ankunft am Flughafen, gültig für 14 bis 30 Tage.
Ist Manama für Alkohol und westliche Kleidung offen?+
Bahrain gilt als eines der liberaleren Golfstaaten, Alkohol wird in vielen Hotels und Restaurants ausgeschenkt, dennoch sollte man sich abseits der Strände zurückhaltend kleiden.
Wie viele Tage sollte man für Manama einplanen?+
Zwei bis drei Tage reichen für Souq, Museum und Moschee aus, mit einem weiteren Tag lässt sich zusätzlich das Bahrain Fort oder die Formel-1-Strecke besuchen.
Praktisch für die Reise
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