Jeju: Vulkaninsel zwischen Lavahöhlen, Teefeldern und Haenyeo-Taucherinnen
Jeju ist Südkoreas vulkanische Ferieninsel im Süden des Landes, geprägt vom erloschenen Vulkan Hallasan, schwarzen Lavaküsten und einer eigenen Sprache und Kultur, die sich vom Festland deutlich unterscheidet. Berühmt ist die Insel auch für die Haenyeo, freitauchende Fischerinnen, die seit Generationen ohne Sauerstoffgerät nach Meeresfrüchten tauchen. Zwischen Zitrusplantagen, Teefeldern und Lavahöhlen lässt sich Jeju am besten mit dem Mietwagen erkunden.
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Hallasan-Nationalpark
Südkoreas höchster Berg (1.947 m) mit Kratersee Baengnokdam, erreichbar über mehrere Tageswanderungen unterschiedlicher Länge.
Seongsan Ilchulbong (Sonnenaufgangsgipfel)
Ein vor rund 5.000 Jahren entstandener Tuffkrater direkt am Meer, UNESCO-Welterbe und beliebtester Ort für den Sonnenaufgang.
Manjanggul-Lavahöhle
Einer der längsten Lavatunnel der Welt, begehbar auf etwa einem Kilometer mit beeindruckenden Lavasäulen und -formationen.
Jeju Olle-Wanderwege
Ein Netz aus 26 Küsten- und Inlandsrouten, die die gesamte Insel umrunden und ruhige Fischerdörfer verbinden.
Cheonjiyeon-Wasserfall
Ein malerischer Wasserfall in Seogwipo, besonders stimmungsvoll bei abendlicher Beleuchtung.
O'sulloc Teeplantage
Weitläufige grüne Teefelder am Fuß des Hallasan mit Teemuseum und Café, bekannt für Jejus grünen Tee.
Udo-Insel
Kleine vorgelagerte Insel, mit dem Fahrrad erkundbar, bekannt für türkisfarbene Buchten und Erdnusseis.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Küche Jejus lebt von frischem Meeresgetier, schwarzem Schweinefleisch und den Zitrusfrüchten der Insel.
April bis Juni sowie September bis November bieten mildes Wetter, blühende Landschaften bzw. klare Herbstluft ohne die sommerliche Regenzeit und Typhoon-Gefahr im Juli/August.
Ein Mietwagen ist auf Jeju fast unerlässlich, da viele Sehenswürdigkeiten abseits der Städte liegen und Busverbindungen selten sind. Alternativ verkehren Überland- und Küstenbusse zwischen den Hauptorten, für Udo-Insel nimmt man eine kurze Fähre ab Seongsan.
Reserviert Jeonbokjuk oder frischen Fisch direkt an den kleinen Ständen der Haenyeo-Kooperativen an der Küste – dort landet der Fang oft nur Stunden nach dem Tauchgang auf dem Teller.
Häufige Fragen
Braucht man auf Jeju wirklich ein Auto?+
Für die meisten Sehenswürdigkeiten ist ein Mietwagen sehr empfehlenswert, da Busse selten fahren und viele Ziele abgelegen liegen. Ein internationaler Führerschein wird an den Vermietstationen verlangt.
Wie kommt man nach Jeju?+
Die Insel ist nur per Flugzeug oder Fähre erreichbar, meist über einen Inlandsflug ab Seoul, Busan oder anderen Städten Südkoreas zum Flughafen Jeju.
Wie viele Tage sollte man für Jeju einplanen?+
Vier bis fünf Tage reichen, um Hallasan, die Ostküste mit Seongsan und Udo sowie die Südküste um Seogwipo in Ruhe zu erkunden.