Was man in Venedig sehen sollte

Venedig ist eine Stadt, die man nur zu Fuß und mit dem Boot wirklich verstehen kann – Autos gibt es hier schlichtweg nicht. Zwischen schmalen Gassen, stillen Kanälen und prunkvollen Palazzi verbirgt sich hinter jeder Ecke ein neues Bild. Wer früh aufsteht oder abends bleibt, erlebt eine ganz andere, ruhigere Stadt als die Tagesausflügler.

Bereit für Venedig?

Sehenswürdigkeiten

1

Markusplatz (Piazza San Marco)

Das Herz Venedigs mit dem Markusdom, dem Dogenpalast und den historischen Cafés unter den Arkaden.

2

Basilica di San Marco

Byzantinische Prachtkirche mit goldenen Mosaiken, die die Handelsmacht Venedigs eindrucksvoll widerspiegeln.

3

Dogenpalast (Palazzo Ducale)

Ehemaliger Sitz der Republik Venedig mit prunkvollen Sälen und der berühmten Seufzerbrücke im Anschluss.

4

Rialtobrücke

Die älteste und bekannteste Brücke über den Canal Grande, umgeben von Geschäften und dem lebendigen Rialtomarkt.

5

Canal Grande

Die Hauptwasserstraße der Stadt, am besten mit dem Vaporetto Linie 1 oder einer Gondel zu erkunden.

6

Gallerie dell'Accademia

Eines der wichtigsten Museen für venezianische Malerei mit Werken von Tizian, Tintoretto und Bellini.

7

Murano und Burano

Vorgelagerte Inseln, bekannt für traditionelle Glaskunst beziehungsweise die bunten Fischerhäuser.

Ein Beispieltag

8:00
Markusplatz Früh am Morgen genießen, bevor die Tagestouristen eintreffen.
9:30
Basilica di San Marco & Dogenpalast Innenräume und Mosaiken in Ruhe besichtigen, am besten mit Online-Ticket.
12:30
Rialtomarkt Mittagspause mit Cicchetti in einer Bacaro nahe der Rialtobrücke.
14:30
Gallerie dell'Accademia Meisterwerke venezianischer Malerei bestaunen.
18:00
Canal Grande Vaporetto-Fahrt bei Sonnenuntergang zur Ca' d'Oro und zurück.

Essen & Trinken

Die venezianische Küche lebt vom Fisch der Lagune und einfachen, aber intensiven Aromen.

Sarde in saor · Sardinen mit Zwiebeln süßsauer eingelegt, eine klassische venezianische Vorspeise.
Bacari-Cicchetti · Kleine Häppchen wie Baccalà mantecato oder Polpette, die man stehend in traditionellen Weinbars genießt.
Risotto al nero di seppia · Risotto mit Tintenfisch und seiner schwarzen Tinte zubereitet, kräftig und tiefschwarz.
Fegato alla veneziana · Kalbsleber mit Zwiebeln, klassisch serviert mit Polenta.
Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist Frühling (April bis Juni) oder Herbst (September bis Oktober), wenn das Wetter mild und die Besucherzahlen niedriger sind als im Hochsommer. Der Winter, besonders während des Karnevals, hat einen ganz eigenen, mystischen Charme, bringt aber gelegentlich Hochwasser (Acqua Alta) mit sich.

Fortbewegung vor Ort

Venedig erkundet man zu Fuß, ergänzt durch die Vaporetti (Wasserbusse), die als öffentlicher Nahverkehr auf dem Canal Grande und zu den Inseln fahren. Ein Mehrtagesticket für die Vaporetti lohnt sich, wenn man mehrere Inseln wie Murano oder Burano besuchen möchte.

Insider-Tipp

Meiden Sie die Gondelstationen am Markusplatz und steigen Sie stattdessen an einer ruhigeren Anlegestelle wie bei Campo San Barnaba ein – gleicher Preis, aber deutlich authentischere Kanäle abseits der Menschenmassen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tage sollte man für Venedig einplanen?+

Zwei bis drei Tage reichen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen und auch etwas Zeit für die Inseln der Lagune wie Murano oder Burano einzuplanen.

Braucht man ein Ticket für den Markusdom und den Dogenpalast?+

Ja, gerade in der Hochsaison empfiehlt es sich, Tickets online im Voraus zu buchen, um die langen Warteschlangen vor Ort zu vermeiden.

Ist Venedig auch im Winter einen Besuch wert?+

Ja, im Winter ist die Stadt deutlich ruhiger und der Karneval sowie mögliches Acqua Alta verleihen ihr eine besondere Atmosphäre, man sollte aber wetterfestes Schuhwerk einplanen.

Bereit für Venedig?

Planen Sie jetzt Ihre Route, buchen Sie Tickets im Voraus und entdecken Sie die Lagunenstadt abseits der Massen.

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Venedig Reiseführer: Sehenswürdigkeiten & Tipps · Roamoro