Was man in Tokio sehen und erleben sollte

Tokio ist eine Stadt der Gegensätze, in der jahrhundertealte Schreine im Schatten futuristischer Wolkenkratzer liegen. Zwischen ruhigen Tempelgärten, neonbeleuchteten Straßen und legendären Fischmärkten findet jeder seinen eigenen Rhythmus. Wer sich auf die schiere Größe und Vielfalt einlässt, entdeckt eine der faszinierendsten Metropolen der Welt.

Bereit für Tokio?

Sehenswürdigkeiten

1

Senso-ji Tempel (Asakusa)

Tokios ältester und bekanntester Tempel mit dem berühmten Kaminarimon-Tor und der belebten Einkaufsstraße Nakamise-dori.

2

Shibuya Crossing

Die wohl belebteste Fußgängerkreuzung der Welt, umgeben von riesigen Leuchtreklamen – ein Symbol für das pulsierende Tokio.

3

Meiji-Jingu Schrein

Ein ruhiger Waldschrein mitten in der Stadt, dem Kaiser Meiji gewidmet, ideal für eine Auszeit vom Trubel.

4

Tokyo Skytree

Mit 634 Metern einer der höchsten Türme der Welt, bietet spektakuläre Ausblicke über die gesamte Metropole.

5

Tsukiji Außenmarkt

Auch nach dem Umzug des Großhandels nach Toyosu bleibt der Außenmarkt ein Paradies für Streetfood und frischen Fisch.

6

Shinjuku Gyoen

Einer der schönsten Parks Tokios mit japanischen, englischen und französischen Gartenstilen, perfekt zur Kirschblütenzeit.

7

Akihabara

Das Mekka für Anime, Manga und Elektronik, bekannt für seine schrillen Läden und Themencafés.

Ein Beispieltag

08:00
Senso-ji Tempel Früh starten, um die Menschenmassen zu umgehen und die Nakamise-dori in Ruhe zu erkunden.
10:30
Tsukiji Außenmarkt Frisches Sushi zum Frühstück und durch die Streetfood-Stände schlendern.
13:00
Meiji-Jingu Schrein & Yoyogi Park Ruhige Auszeit im Grünen nach dem Marktbesuch.
16:00
Shibuya Crossing & Shibuya Sky Das ikonische Kreuzungs-Erlebnis und Ausblick von oben bei Sonnenuntergang.
19:30
Shinjuku (Omoide Yokocho) Abendessen in den engen Yakitori-Gassen und danach die Neonlichter genießen.

Essen & Trinken

Tokios Küche reicht von einfachen Streetfood-Ständen bis zu weltbekannten Sushi-Restaurants.

Sushi · Frischer roher Fisch auf Reis, am besten direkt am Tresen eines kleinen Sushi-Ya probiert.
Ramen · Nudelsuppe in unzähligen Variationen, von reichhaltiger Tonkotsu-Brühe bis leichter Shoyu-Basis.
Tempura · Knusprig frittiertes Gemüse und Meeresfrüchte, traditionell mit einer leichten Dip-Sauce serviert.
Monjayaki · Eine Tokio-Spezialität aus Tsukishima, eine flüssigere Variante von Okonomiyaki, die auf der heißen Platte selbst zubereitet wird.
Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist Frühling (März bis Mai) wegen der Kirschblüte oder Herbst (Oktober bis November) mit angenehmen Temperaturen und buntem Laub. Der Sommer ist heiß und schwül, der Winter mild aber trocken.

Fortbewegung

Das U-Bahn- und Zugnetz von Tokio ist extrem effizient und pünktlich, eine Suica- oder Pasmo-Karte erleichtert das bargeldlose Reisen enorm. Taxis sind teuer, aber praktisch für späte Nachtfahrten, wenn die Bahnen nicht mehr fahren.

Insider-Tipp

Besuchen Sie den Tsukiji Außenmarkt früh am Morgen unter der Woche, um dem größten Touristenandrang zu entgehen und die frischesten Streetfood-Stände noch gut besucht vorzufinden.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Tokio?+

Mindestens 4 bis 5 Tage werden empfohlen, um die wichtigsten Viertel und Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu erleben.

Ist Tokio teuer für Touristen?+

Tokio kann teuer sein, bietet aber auch viele günstige Optionen wie Streetfood, Konbini-Snacks und preiswerte Ramen-Läden.

Braucht man Japanischkenntnisse, um sich zurechtzufinden?+

Grundkenntnisse sind nicht zwingend nötig, da viele Schilder auch auf Englisch sind, einige einfache japanische Phrasen erleichtern aber den Alltag.

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