Was man in Prag sehen sollte
Prag verzaubert mit seiner mittelalterlichen Altstadt, die fast unversehrt den Zweiten Weltkrieg überstanden hat, und einer Skyline aus Türmen, Kuppeln und roten Ziegeldächern. Die Moldau teilt die Stadt in zwei Hälften, die von der berühmten Karlsbrücke verbunden werden, während oben auf dem Hügel die Prager Burg über allem thront. Zwischen Gotik, Barock und Jugendstil lässt sich hier stundenlang durch enge Gassen schlendern, ohne dass es langweilig wird.
✈ Bereit für Ihren Prag-Trip? →Sehenswürdigkeiten
Prager Burg
Die größte zusammenhängende Burganlage der Welt mit dem Veitsdom, dem Königspalast und dem Goldenen Gässchen. Von hier oben hat man einen grandiosen Blick über die ganze Stadt.
Karlsbrücke
Die gotische Brücke aus dem 14. Jahrhundert, gesäumt von 30 barocken Heiligenstatuen, ist das Wahrzeichen Prags. Am schönsten ist sie im ersten Morgenlicht, bevor die Touristenmassen eintreffen.
Altstädter Ring
Das historische Herz Prags mit der astronomischen Uhr, der Teynkirche und dem Jan-Hus-Denkmal. Zur vollen Stunde versammeln sich hier Scharen, um das Figurenspiel der Rathausuhr zu bestaunen.
Jüdisches Viertel Josefov
Eines der besterhaltenen jüdischen Viertel Europas mit dem Alten Jüdischen Friedhof und mehreren historischen Synagogen wie der Altneu-Synagoge. Ein bewegender Einblick in die jahrhundertealte jüdische Geschichte Prags.
Wenzelsplatz
Die belebte Boulevard-Achse der Neustadt, Schauplatz vieler entscheidender Momente der tschechischen Geschichte, vom Prager Frühling bis zur Samtenen Revolution. Heute ein Mix aus Geschäften, Cafés und dem Nationalmuseum am oberen Ende.
Petřín-Hügel
Grüner Rückzugsort mit einem Aussichtsturm im Miniaturformat des Eiffelturms und einem verwunschenen Rosengarten. Die Standseilbahn bringt einen bequem nach oben.
Kleinseite (Malá Strana)
Barockviertel unterhalb der Burg mit prächtigen Palästen, der Nikolauskirche und verwinkelten Gassen, die zum Verlaufen einladen. Hier liegt auch die berühmte John-Lennon-Mauer.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die böhmische Küche ist deftig, sättigend und perfekt für kühle Prager Tage.
Die schönsten Reisemonate sind April bis Mai und September bis Oktober, wenn das Wetter mild ist und die Touristenmassen des Hochsommers ausbleiben. Der Winter, besonders um Weihnachten, hat mit den Christkindlmärkten seinen eigenen Charme, kann aber empfindlich kalt werden.
Die Prager Innenstadt lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Für weitere Strecken sind die historischen Straßenbahnen und die U-Bahn schnell, günstig und zuverlässig – ein Ticket sollte man vor Fahrtantritt am Automaten oder per App kaufen.
Besuchen Sie die Karlsbrücke gleich bei Sonnenaufgang gegen 6 Uhr – dann gehört sie fast Ihnen allein, ganz ohne die Touristenströme des Tages.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Prag?+
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen 3 bis 4 Tage, wer auch Tagesausflüge wie Kutná Hora unternehmen möchte, sollte 5 Tage einplanen.
Ist Prag eine teure Stadt?+
Im Vergleich zu Westeuropa ist Prag noch recht günstig, besonders bei Essen und öffentlichem Nahverkehr, auch wenn die touristischen Zentren mittlerweile spürbar teurer geworden sind.
Braucht man in Prag Bargeld oder reicht Karte?+
Kartenzahlung ist in den meisten Restaurants und Geschäften problemlos möglich, für kleinere Stände, Trinkgeld oder öffentliche Toiletten sollte man aber etwas Bargeld in tschechischen Kronen dabeihaben.
Bereit für Ihren Prag-Trip?
Finden Sie die besten Unterkünfte und Touren für Ihren Aufenthalt in Prag.
✈ Telegram →