Was man in Krakau sehen sollte
Krakau ist eine der wenigen polnischen Städte, die den Zweiten Weltkrieg nahezu unzerstört überstanden hat, weshalb die Altstadt bis heute ihren mittelalterlichen Charme bewahrt. Zwischen Wawel-Schloss, dem größten mittelalterlichen Marktplatz Europas und dem jüdischen Viertel Kazimierz verbindet die Stadt Geschichte, Studentenflair und eine lebendige Kneipenszene auf engstem Raum.
✈ Bereit für Krakau? →Sehenswürdigkeiten
Wawel-Schloss und Kathedrale
Der Königshügel über der Weichsel war jahrhundertelang Sitz der polnischen Könige und beherbergt bis heute Kronjuwelen sowie die Grabmäler nationaler Helden.
Marktplatz (Rynek Główny)
Der mit rund 4 Hektar größte mittelalterliche Marktplatz Europas wird von den Tuchhallen dominiert und ist Ausgangspunkt für fast jeden Stadtspaziergang.
Tuchhallen (Sukiennice)
Die historische Handelshalle mitten auf dem Rynek beherbergt heute Souvenirstände im Erdgeschoss und eine Galerie polnischer Malerei im Obergeschoss.
Marienbasilika
Die gotische Backsteinkirche ist berühmt für ihren geschnitzten Altar von Veit Stoß und den stündlichen Trompetensignal (Hejnał) vom Turm.
Kazimierz
Das ehemalige jüdische Viertel besticht mit Synagogen, verwinkelten Gassen, Streetart und einer der angesagtesten Bar- und Restaurantszenen der Stadt.
Salzbergwerk Wieliczka
Das UNESCO-Welterbe vor den Toren Krakaus zeigt kilometerlange Stollen mit Kapellen und Skulpturen, komplett aus Salz gehauen.
Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
Etwa 70 km westlich gelegen, ist die ehemalige NS-Vernichtungsstätte heute Gedenkstätte und eines der bewegendsten Museen Europas.
Ein Beispieltag
Essen & Trinken
Die Krakauer Küche ist deftig, günstig und stark von jüdischer sowie galizischer Tradition geprägt.
Die beste Reisezeit für Krakau ist von Mai bis September, wenn die Altstadt und Cafés im Freien ihr volles Flair entfalten. Auch der Dezember lohnt sich wegen des stimmungsvollen Weihnachtsmarkts am Rynek, während die Wintermonate ansonsten kalt und grau ausfallen können.
Die Altstadt und Kazimierz lassen sich bequem zu Fuß erkunden, für weitere Strecken fahren zuverlässige Straßenbahnen und Busse mit einem einheitlichen Ticketsystem. Für Ausflüge nach Wieliczka oder Auschwitz empfehlen sich organisierte Busse oder Minivans ab der Innenstadt.
Steigen Sie in eine der unscheinbaren Milchbars (Bar Mleczny) wie den Bar Grodzki ein – dort bekommen Sie authentische Hausmannskost zu Studentenpreisen, ganz ohne Touristenaufschlag.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Tage sollte man für Krakau einplanen?+
Für die Altstadt, Kazimierz und einen Tagesausflug nach Wieliczka oder Auschwitz sind mindestens 3 volle Tage empfehlenswert.
Ist Krakau eine günstige Reisedestination?+
Ja, verglichen mit Westeuropa sind Unterkünfte, Essen und Nahverkehr in Krakau spürbar günstiger, besonders in Milchbars und lokalen Restaurants.
Wie kommt man am besten nach Auschwitz-Birkenau?+
Am einfachsten mit einer organisierten Tagestour ab Krakau oder mit Regionalbussen, die mehrmals täglich direkt zur Gedenkstätte fahren.
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